Neuigkeiten

Anzahl Resultate:25
  • 03.08.2017

Neues zu ISO 14001:2015

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit der neuen Norm ISO 14001:2015 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, können Sie uns gerne wie folgt kontaktieren:

Fabienne Saint-Martin / Raphaël Sermet
Standardverantwortliche ISO 14001
/

Neues zu FSSC 22000 Version 4

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Standard  FSSC V4 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns.

Wir werden im August ergänzend erste online Meetings für den Austausch mit Ihnen anbieten. Dort werden Sie die Möglichkeit haben im Gremium Fragen zu stellen oder Diskussionen zu führen. Wir informieren Sie aktiv und über unsere Homepage bezüglich der vorgesehenen Termine.

Christian Schwob / José-Michel Perez
Marktdirektoren Lebensmittel-Managementsysteme Schweiz
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  • 12.06.2017

News ISO 9001:2015

Managementsystem: Interpretationen und Vorgehen

Wir freuen uns, Sie über Interpretationen und praktische Beispiele zu verschiedenen Normen im Managementbereich mit der neuen Newsreihe zu informieren.

Wir möchten die Erfahrungen unserer Lead Auditoren, die täglich in den Betrieben sind, in dieser Newsreihe nutzen, um Ihnen praktische Tipps zu geben und Ihre Fragen zu beantworten. Es versteht sich von selbst, dass vertrauliche Daten nicht publiziert werden.

Die Norm ISO 9001:2015 wurde im September 2015 veröffentlicht. Wir verfügen seither über zwei Jahre Erfahrung mit Betrieben, die den Wechsel von ISO 9001:2008 zur neuen Norm vollzogen haben und die erfolgreich zertifiziert wurden.

Praktisches Beispiel zu Kontext der Organisation (Normkap. 4.1), Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (Normkap. 4.2) und Massnahmen zu Umgang mit Risiken und Chancen (Normkap.6.1)

Die in den verschiedenen Normkapiteln erwähnten Anforderungen existierten in der alten Norm nicht in dieser Klarheit. Bei deren Umsetzung mit einem prozessorientierten Ansatz, bringen sie einen echten Mehrwert für jede Organisation.

Kontext der Organisation

Im Rahmen des Qualitätsmanagements ist von zentraler Bedeutung, die internen und externen Einflussfaktoren zu bestimmen, die für die Entwicklung der Organisation wichtig sind und die einen direkten Einfluss auf die gesetzten Ziele ausüben.

Als Beispiele sind an dieser Stelle folgende interne Einflussfaktoren erwähnt: Werte, Kultur, Wissen und Leistung der Organisation. Gesetzliche, technische, wettbewerbliche, marktbezogene, kulturelle, soziale oder wirtschaftliche Einflussfaktoren sind externen Ursprungs.

Interessierte Parteien

Weitere wichtige Hinweise in der Analyse des Kontextes der Organisation sind die Kenntnis der Erwartungen und Anforderungen der interessierten Parteien. Diese umfassen zum Beispiel Kunden, Besitzer, Mitarbeitende, Dienstleister, Banken, Behörden, Partnerorganisationen, Gewerkschaften, Anrainer, usw.

Risikobasierter Ansatz

Die Festlegung der Geschäftsziele kann durch eine Analyse der Risiken und der Chancen verbessert werden. Konkret handelt es sich bei dieser Analyse um strategische Risiken und Chancen, die einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Produkte oder Dienstleitungen oder der gesamten Organisation ausstrahlen können. 

Wie wird dies konkret umgesetzt?

Obwohl von der Norm nicht explizit gefordert, wird die Aussagekraft der Analyse besser sein, wenn sie mit einer bewährten Methodik durchgeführt wird. Es ist empfehlenswert die Erarbeitung zu Kontext, interessierten Parteien, Risiken und Chancen in der gleichen Analyse anzugehen. Es gibt verschiedene bekannte Methoden, wie SWOT Analyse, Ishikawa Modell, PESTEL, 5 Forces Modell, Modell 7 S usw.

Auditverfahren

Die Regeln für die Zertifizierung hinsichtlich Auditdauer vor Ort, der auditierten Prozesse und Dienste bleiben bei der neuen Norm (2015) gleich wie bisher (ISO 9001:2008). Die Kosten für ein Zertifizierungsaudit für die neue Norm bleiben im gleichen Budgetrahmen.

Ihre Fragen

Stellen sie uns Ihre Fragen: Am besten über unsere Homepage www.procert.ch, oben rechts auf den Knopf „Ihre Frage“. Wir stellen sicher, dass Ihre Frage dem verantwortlichen Lead Auditor weitergeleitet wird.

Schulungen

Weitergehende Informationen zu den Normen finden Sie auch in unseren Schulungsangeboten, die auf unserer Homepage veröffentlicht sind.

Wir stehen Ihnen natürlich für sämtliche Fragen/Informationen jederzeit zur Verfügung.

Marco Bachmann

Verantwortlicher ISO 9001

m.bachmann@procert.ch

Anpassung AdR-Gebiet Migros Luzern

Die Migros Luzern war die Pionierin in der Vermarktung von Produkten aus der Region. Entsprechend gross wurde anfangs das AdR-Gebiet definiert. Im Laufe der Zeit haben alle Migros-Genossenschaften mit dem Verkauf von Aus-der-Region-Sortimenten begonnen, was zu Gebietsüberschneidungen führte. Die Genossenschaft Migros Luzern hat ihre AdR-Regionengrenze einer kritischen Prüfung unterzogen und ist zum Schluss gekommen, die Grenze enger zu ziehen.

Das neu definierte AdR-Gebiet umfasst:

- Die sechs Zentralschweizer Kantone mit Ausnahme der Schwyzer Bezirke March und Höfe (wie bisher)
- Gemeinden des  oberen Freiamtes im Kanton Aargau, d.h. Bezirk Muri (wie bisher)
- Gemeinden des südlichen Knonauer Amtes im Kanton Zürich (wie bisher)

Nicht mehr zum AdR-Gebiet gehören in Zukunft:

- Alle Gemeinden des Kantons Aargau mit Ausnahme der Gemeinden des oberen Freiamtes
- Die Gemeinde Schangnau im Kanton Bern

Relevant für die Zugehörigkeit zur neuen AdR-Region ist die Liste mit den Ortschaften und PLZ.

Die Genossenschaft Migros Luzern beabsichtigt den Kunden ab dem 1.1.2018 regionale Artikel mit dem AdR Label nur noch aus dem verkleinerten Gebiet anzubieten. Produkte, die im Jahr 2017 geerntet werden (z.B. Getreide, Lagergemüse, Kernobst), dürfen 2018 noch unter dem Label „Aus der Region“ ausverkauft werden.

Alle Betriebe sind aufgefordert Ihre Produkte zu prüfen und die Migros Luzern zu kontaktieren, falls ihre Produkte nach der neuen Gebietsdefinition nicht mehr mit dem AdR-Label ausgezeichnet werden dürfen.

Neues Culinarium-Logo

Ab 9. Mai ändert der Trägerverein sein populäres Kronen-Logo und modernisiert auch sein visuelles Erscheinungsbild. Ausgangspunkt waren Vorgaben des Bundes und das neue Gütesiegel regio garantie.

Die Gründung des Vereins Schweizer Regionalprodukte im September 2015 war die logische Folge der langjährigen Zusammenarbeit der vier Trägerorganisationen alpinavera, CULINARIUM, «Das Beste der Region» und Pays romand – Pays gourmand. Sie vereinen über 30 Regionalmarken in der ganzen Schweiz. Als gemeinsame Inhaber der Richtlinien für Regionalmarken haben sie diese in den letzten Jahren weiterentwickelt und per 1. Januar 2015 national harmonisiert.

Ziel des Vereins ist eine nationale Führungsrolle beim Thema Regionalprodukte durch die Trägerschaft der nationalen Richtlinien für alle Regionalmarken sowie für das Gütezeichen regio.garantie.

Alle Produkte und Publikationen werden neu mit dem Gütesiegel regio.garantie gekennzeichnet. Für die Kennzeichnung der Produkte gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2019.

Die Detailbestimmungen zur Anwendung in der Praxis finden Sie in Form eines neuen Reglements auf www.culinarium.ch unter der Rubrik "PARTNER"

Anpassung nationales Dachreglement "Aus der Region. Für die Region."

Ab sofort ist das neue AdR-Dachreglement 2017 in Kraft.

Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:

  • Integration Vorgabe von IP-Suisse Getreide für AdR-Brotwaren: Mehl, welches für die Herstellung von AdR-Brotwaren geliefert wird, muss den Kriterien von IP-SUISSE entsprechen. Bei Mehl für die übrigen AdR-Artikel müssen die Rohstoffe nicht zwingend den Anforderungskriterien von IP-SUISSE entsprechen.
  • Präzisierung Regelung zur 1% Regelung und Importzutaten für Milch und Milchprodukte: Bei Milch und Milchprodukten dürfen grundsätzlich keine importierten Zutaten gemäss Liste unter 5.1. verwenden werden; die 1% Regelung findet bei diesen Produkten keine Anwendung.

Das Reglement kann auf der AdR-Seite der Migros heruntergeladen werden.

Neues SUISSE GARANTIE Dachreglement ab 1. Januar 2017

Das Dachreglement wurde leicht angepasst.

Wichtige Änderungen sind:

- Die Definition von Herkunft und von Verarbeitung in der Schweiz wurden an die Swissness-Gesetzgebung angepasst.

- Halbfabrikate können für die Berechnung aufgeschlüsselt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Hersteller des Halbfabrikats kontrolliert wurde und über eine Bestätigung einer zugelassenen Zertifizierungsstelle verfügt.

- Wasser in Getränken wird bei der Berechnung ausgenommen, muss aber von einer Quelle im Gebiet nach Ziff. 3.1.1 "Schweizerische Herkunft" stammen.

Das aktuelle Dachreglement finden Sie unter diesem Link.

Zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus Kasachstan, Russland und der Ukraine

Die EU Kommission hat - basierend auf den Berichten der Drittlands-Zertifizierungsstellen und der Einträge im OFIS (Organic Farming Information System) zwischen 2014 und 2016 — die Wirkung der Kontrollmassnahmen ausgewertet: Die Anzahl der OFIS-Meldungen war besonders im Jahr 2016 erhöht und die am stärksten von Rückstandsmeldungen betroffenen Länder waren die Ukraine, Russland und Kasachstan. Die im Rahmen der Guidelines durchgeführten Probenahmen zeigten einen klaren Effekt. ¶

Die Kommission hat die Guidelines für das Jahr 2017 revidiert. Als Ursprungs-Länder für zusätzliche Kontrollen werden die Ukraine, Russland und Kasachstan definiert. Gegenüber dem Vorjahr wurde aber neu festgelegt, dass Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden, denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, dass viele Lieferungen aus der Ukraine, Russland, Kasachstan und China über die Türkei in die EU importiert wurden, und den zusätzlichen Kontrollmassnahmen entgingen.

Das BLW hat sein Konzept für die Schweiz für das Jahr 2017 entsprechend angepasst. Die wichtigsten Punkte sind:

1. Rechtlicher Charakter:

Die Vorgaben des BLWs sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

2. Dokumentenprüfung:

Die komplette Dokumentenprüfung vor der Vermarktung wird beibehalten.

3. Probenahmen:

Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

4. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung:

BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei den Zertifizierungsstellen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen.

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Neue Richtlinien Bio Suisse 2017

Es gibt nur wenig Änderungen, neu sind die Richtlinien zu nachhaltiger Entwicklung. ¶

Die neuen Bio Suisse Richtlinien 2017 finden Sie unter folgendem Link.

Der Nachhaltigkeitscheck muss im 2017 von allen Lizenznehmern durchgeführt werden. 

In Zusammenarbeit mit der Industrie wurden neue Richtlinien für Kaffee, Kakao und Schokolade entwickelt.

Für Importsoja wurde ein neues Reglement erstellt. Das bisherige Reglement "Chinasoja" ist nicht mehr gültig.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2017

Ab dem 1. Januar 2017 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: http://www.culinarium.ch/Partner/Zertifizierung.aspx

Für Getränke gibt es neue Richtlinien, welche im Kapitel B2 zu finden sind. Ansonsten sind nur kleine Anpassungen gemacht worden.

Neue Migros-Bio Richtlinien 2017

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel wurden überarbeitet.

Die Änderungen in Kürze zusammengefasst:

Grundsatz: Neu ist das Co-Branding von Migros-Bio und UTZ Certified möglich.

Trennfett: Um das Ankleben des Teiges zu vermeiden, war für Migros-Bio die Verwendung von konventionellem Trennfett erlaubt. Dies ist nicht mehr möglich, da gemäss Bio-Verordnung (Gesetzt) neu biologisches Trennfett verwendet werden muss.

Herkunft: Prioritätenliste bezüglich Herkunft fällt weg. Der Anreiz zur Verwendung von möglichst vielen CH-Rohstoffen wird über den Mehrwert «Swissness» geschafft. Möglichkeit zur Auslobung mit neuem Migros-Bio-Schweiz Logo.

Verpackungsvorgaben: Bezug auf Migros Manual ‘Brand Management Swissness’ und neues Migros-Bio-Schweiz Logo.

Logo-Anwendungen Migros-Bio: Je nach Qualität & Herkunft der Rohstoffe kommen verschiedene Logovarianten zum Einsatz.

Für Migros-Bio-Schweiz gilt:
- min. 90% CH-Rohstoffe im Produkt
- Monoprodukte = 100% CH-Rohstoffe

Neue Version SwissGAP FGK ab 1. Januar 2017

SwissGAP Früchte, Gemüse und Kartoffeln (FGK) wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP FGK hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit offiziell als „Resembling Scheme“ (d.h. als praktisch gleichwertig) anerkannt. Die technischen Anforderungen (Checkliste) stimmen mit denjenigen von GLOBALG.A.P. überein. Beim System gibt es einige Ausnahmen, hauptsächlich sind dies der dreijährige Kontrollrhythmus auf Stufe Produktion und das Zertifizierungssystem (Unterscheidung von anerkannten Produzenten und zertifizierten Vermarktern).

Umfassende Informationen zu SwissGAP FGK inkl. ein Schreiben an die Betriebe mit den wichtigsten Änderungen der Version 2017 sind auf der Website von Agrosolution zu finden: http://agrosolution.ch/swissgap/ ProCert ist DER kompetente Ansprechpartner für SwissGAP FGK Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Neue Version SwissGAP Hortikultur ab 1. Januar 2017

SwissGAP Hortikultur wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP Hortikultur hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit weiterhin offiziell als „Equivalent Scheme“ anerkannt. D.h. SwissGAP Hortikultur ist ein absolut gleichwertiger Standard zu GLOBALG.A.P.

Umfassende Informationen zu SwissGAP Hortikultur inkl. ein Newsletter von JardinSuisse  zur neuen Version sind auf der Website von JardinSuisse zu finden: http://jardinsuisse.ch/de/themen/unsere-themen/swissgap/#p2733. Für JardinSuisse Mitglieder ist der Zugriff auf die Gesamtdokumentation der neuen Version mittels Login möglich, weitere Interessierte können sich bei JardinSuisse melden. ProCert ist die einzige Zertifizierungsstelle mit der entsprechenden Kompetenz und Akkreditierung für SwissGAP Hortikultur Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Entwicklung des Protokolls FSSC 22000 - die wichtigsten Änderungen

Anlässlich der Jahrestagung der FSSC Foundation vom 26. und 27. September in Amsterdam wurden einige Neuigkeiten für die Version 4 angekündig.

Dies folgenden Neuigkeiten wurden angekündigt:

  • Die Einführung von nicht angekündigten Audits im Zertifizierungszyklus: Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht angekündigte Überwachungsaudits durchgeführt werden.
  • Es werden neue Anforderungen in Bezug auf den Kampf gegen Betrug und böswillige Handlungen angewendet. ProCert wird zu diesen Themen Schulungen anbieten.
  • Die Auditoren werden strengeren   Regeln zur Qualifizierung unterzogen und die Auditoren müssen neu Prüfungen ablegen. 
  • Ein neues Berichtformat wird von   allen Zertifizierungsstellen angewendet werden, welches eine erhöhte Transparenz und eine bessere Nutzung der Daten ermöglichen wird.
  • Es wird neu kritische   Nicht-Konformitäten geben, zusätzlich zu den geringfügigen und schwerwiegenden Nicht-Konformitäten. Die Bemerkungen (oder Verbesserungsvorschläge) werden nicht mehr zur Anwendung kommen.

Ihre Kontaktperson

Christian Schwob


Nicht angekündigtes IFS Food Version 6 Audit

Ein nicht angekündigtes IFS Food Audit kann neu anstelle eines regulären IFS Food Audit durchgeführt werden

IFS hat neu die Option eines vollständig nicht angekündigten Audits eingeführt. Es handelt sich dabei um ein vollständiges Audit im Betrieb in einem Durchgang, im Vergleich zu BRC, welcher zwei Optionen vorschlägt.

Dieses Programm wird ab 1. Oktober 2016 gestartet. Das Protokoll dazu findet sich im IFS Portal.

Dieses Programm wird das Programm Food Check ablösen.

Aktualisierung AdR-Dachreglement ab Juli 2016

Zur Präzisierung der Vorgaben für AdR-Genehmigungen und Sonderbewilligungen wurde das AdR-Dachreglement im 2016 ein zweites Mal angepasst.

Die Neuerungen sind:

  • AdR Genehmigungen und Sonderbewilligungen werden auf drei Jahre befristet mit der Forderung der Massnahmenumsetzung zur Auflösung der Genehmigung.
  • Transparente Deklaration der Verarbeitungsschritte ausserhalb der Region und/ oder der Herkunft der Obst- und Gemüsezutaten.
  • Einführung eines minimalen Wertschöpfungsanteils bei allen Produkten ausser Fleisch von mindestens 50 % für AdR Sonderbewilligungen.

Umsetzung per 01.07.2018 für bestehende und ab 01.07.2016 für neue AdR Genehmigungen/ AdR Sonderbewilligungen.

 

Das AdR-Dachreglement finden Sie unter folgendem Link.

Neues SUISSE GARANTIE Branchenreglement für Getreide, Ölsaaten sowie ihre Produkte ab 1.7.2016

Die Änderungen am Branchenreglement betreffen folgende Punkte:

  • Kap. 3.2.2: Verschärfung Sortenkriterium inkl. Anhebung Anforderungsniveau auf „nicht kritisch“ -> diese Anpassung wirkt sich ebenfalls in den Anhängen aus (Aufführung mit gleichem Wortlaut)
  • Anhang 2, Kapitel 2.3: Sanktion bei Nichteinhaltung des Sortenkriteriums
  • In Kraft treten des angepassten Reglements ist per 1. Juli 2016 mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten.

Das neue Reglement finden Sie unter: http://www.swissgranum.ch/117-0-Reglemente.html

BRC Integritätsprogramm wird umgesetzt

BRC führt unangekündigte und angekündigte Kontrollaudits durch

Tous les dispositifs reconnus par la GFSI sont tenus de mettre en place des programmes d’intégrités pour assurer l’application correcte du dispositif.

BRC a mis en place des procédures spécifiques. Les clients certifiés BRC sont obligés d’accepter et de collaborer lors de ces audits. BRC vient de mettre en œuvre ce programme aussi auprès des clients BRC de ProCert.

Les sites certifiés BRC sont susceptibles d'avoir un audit annoncé ou un audit non annoncé de la part du BRC dans le cadre de leur programme d'intégrité.

L'objectif de ces audits d’un jour sur site est de vérifier que les sites respectent bien les exigences du BRC toute l'année, mais aussi de vérifier que le rapport émis par l'organisme certificateur correspond bien à la réalité du site. Ces audits sont réalisés par un auditeur du BRC, avec la présence souhaitée d'un représentant/auditeur de ProCert. 

BRC utilise plusieurs critères pour choisir un site :

  • réclamations
  • revue de la performance du certificateur et des auditeurs       
  • catégorie de produits avec des produits à risque comme les catégories 6, 7, 8, 10 et 11       
  • des sites avec 0 non-conformité ou des sites ayant régulièrement plus de 10 non-conformités ou un nombre excessif de non-conformités.

BRC décide s’ils vont conduire un audit annoncé ou non annoncé.

Les non-conformités éventuelles doivent être traitées par le client dans les 28 jours. Mais le certificat BRC ne sera pas revu. En cas de situations touchant la sécurité agro-alimentaire, BRC et ProCert décideront ensemble s’il faut suspendre le certificat et prévoir un nouvel audit.

Voici en bref les spécificités de ces types d’audit : 

Audit non annoncé

L'audit non annoncé est généralement réalisé dans une période de 3 mois après l'audit de certification. Il se peut que BRC annonce l’audit 48 h avant l’audit, mais ce n’est pas la règle.ProCert sera informé par BRC pour participer à un audit non annoncé. ProCert n’est pas autorisé à communiquer avec le site sélectionné par BRC ! Donc il se peut qu’un auditeur BRC se présente un jour à la porte d’un client ProCert en accompagnement d’un représentant ProCert !

Cet audit est planifié sur une journée en commençant par une inspection (3 à 4 heures) des locaux et lignes de fabrication, ensuite par une revue de l'HACCP, traçabilité, audits internes, fournisseurs, etc..

Audit annoncé

Le client et ProCert seront informés par BRC. La date proposée par BRC pour l’audit annoncé peut être repoussé de 7 jours au maximum. Un plan d’audit sera établi par BRC.  ProCert participera si possible à un audit annoncé. Ceci est souhaité par BRC.

Contact pour plus d'informations: Ismail SaadiMarie-Laure Pouteau

Revision der Norm ISO 22000

ISO 22000 wird seit dem Inkrafttreten im 2005 nun erstmals einer vollständigen Revision unterzogen.

ISO 22000 :2005, die internationale Norm für Managementsysteme für die Sicherheit von Lebensmitteln, wird einer vollständigen Revision unterworfen, um sie den aktuellen Anforderungen im Bereich der Sicherheit von Lebensmitteln anzupassen. 

Ein erster Komitee-Entwurf (CD 1- Committee Draft) der zukünftigen Norm wurde verfasst. Die internationale Arbeitsgruppe muss 190 Seiten mit 1080 Kommentaren abhandeln! 

Ein zweiter Entwurf CD 2 wird im Anschluss an die Debatte über diese Kommentare in den nächsten Monaten fertiggestellt. Diesen Sommer oder Herbst wird er einer internen Debatte innerhalb dieser Arbeitsgruppe, die mit der Revision dieses Entwurfes beauftragt ist, unterzogen. 

Im nächsten Winter wird sehr wahrscheinlich ein internationaler Standardentwurf DIS (Draft International Standard) verfasst. Das Datum der Veröffentlichung ist noch nicht bekannt (wahrscheinlich Ende 2017 oder Anfang 2018). 

Zur Erinnerung: vor der endgültigen Veröffentlichung wird es einen endgültigen internationalen Standardentwurf FDIS geben (Final Draft International Standard). 

Man muss darauf hinweisen, dass sich die Leitfäden des HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept) des Codex Alimentarius (Lebensmittelkodex) ebenfalls in der Revision befinden und dass die Experten des Codex Alimentarius Teilnehmer der Arbeitsgruppe ISO 22000 sind.

Folgende wesentliche Klarstellungen stehen auf der Tagesordnung: 

  • Anwendung der neuen übergeordneten High Level ISO Struktur (HLS) für ISO 22000. Diese wird zukünftig verpflichtend für die Ausarbeitung oder die Revision von Normen für Managementsysteme (NSM). Diese neue Struktur sieht einen Rahmen vor, der die Integration von mehreren Managementsystemen innerhalb desselben Unternehmens erleichtern soll.
  • Aufklärung der Anwender von ISO 22000 über die verschiedenen Ansätze des Risikomanagements. Das Risikokonzept greift auf verschiedenen Ebenen und es ist von großer Bedeutung, dass Unternehmen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche die Gefahrenbewertung im operativen Bereich mit Hilfe des HACCP-Konzepts (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) und das kommerziellen Risiko ebenfalls unter Berücksichtigung des Konzepts differenziert betrachten.
  • Zusätzliche Klarstellungen in Bezug auf die Vorgehensweise beim PDCA-Zyklus (Planung- Plan, Durchführung- Do, Prüfung- Check, und Handeln- Act) und die Integration von den zwei unterschiedliche ineinandergreifenden PDCA-Zyklen in die Norm. Der erste Zyklus wendet sich an das Managementsystem, wobei sich der zweite, der in den ersten greift, auf die in Artikel 8 beschriebenen Handlungen wendet und gleichzeitig die von der Kommission des Codex Alimentarius festgelegten HACCP Grundsätze abdeckt.
  • Den Anwendern die Unterschiede der kritischen Lenkungspunkte (CCP), der operativen Präventivmaßnahmen (oPRP) und der Präventivmaßnahmen (PRP) erklären.
  • Bestimmte Definition genauer definieren und fehlende Elemente wie z.B. Handlungsbeschränkungen für die oPRP integrieren.

ProCert wird Sie schrittweise über das Voranschreiten der Arbeiten der Arbeitsgruppe, die mit der Revision beauftragt sind, informieren. 

Neuerungen bei Importen aus Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldova, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und der Ukraine

Seit 3.12.2015 sind die Guidelines der EU-Kommission „on additional official controls on organic products imported from Ukraine, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Moldova, Tajikistan, Uzbekistan and Russian Federation“ in Kraft.

Für die Schweiz ergeben sich daraus folgende Massnahmen für Importe biologischer Lebens- und Futtermittel untenstehender Produktegruppen aus Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldova, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und der Ukraine

  • Betroffene Produktegruppen: Getreide, Müllereierzeugnisse, Malz, Stärke, Inulin, Kleber von Weizen, Ölsamen und Ölhaltige Früchte; verschiedene Samen und Früchte; Pflanzen zum Gewerbe- oder Heilgebrauch; Stroh und Futter, Rückstände und Abfälle der Nahrungsmittelindustrie, zubereitete Tierfutter
  • Bei der Anmeldung dieser Produkte wird mit der Kontrollbescheinigung der gesamte Warenfluss ab dem Produzenten (inkl. aller Zertifikate aller an der Handelskette beteiligten Unternehmen) geprüft. Dazu sollen all diese Unterlagen an die Zertifizierungsstelle eingereicht werden. 
  • Mindestens 1 Probe soll von jeder dieser Sendungen vor der Vermarktung gezogen werden. Die Probenahme erfolgt gemäss Weisung zum Vorgehen bei Rückständen im Bio-Bereich. Die Proben sollen in einem akkreditierten Labor auf Pestizid-Rückstände (Wirkstoffspektrum) und auf Glyphosat untersucht werden.

Die Vorgaben sind für das laufende Jahr als Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

Wir bitten Sie, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.