Neuigkeiten

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Neuigkeiten zu BRC Food Version 8

Entwurf zur Version 8 verfügbar.

BRC Food wird derzeit revidiert, wobei die Veröffentlichung der Version 8 für August 2018 geplant ist. Diese neue Version wird für alle BRC-Audits ab Februar 2019 gelten.

Der aktuelle Entwurf der Version 8 kann hier heruntergeladen werden (siehe Informationen zu Standards).

Die wichtigsten zu erwartenden Änderungen sind nachfolgend zusammengefasst:

  • Einführung eines neuen Ansatzes der „Lebensmittelsicherheits-Kultur“ im ersten Kapitel bezüglich des Managements und des Engagements der obersten Leitung mit Anforderungen für die Einrichtung einer Strategie, für die Entwicklung und Verbesserung der Unternehmenskultur für die Lebensmittelsicherheit, beispielsweise mit einem internen Kommunikationssystem für die Rückmeldung von Informationen aus dem Betrieb an das Management.
  • Anpassung bestimmter Fachausdrücke des HACCP-Systems zur Gewährleistung der Konformität mit internationalen Gesetzesvorgaben, wie z.B. FSMA.
  • Überprüfung der Anforderungen bezüglich der Food Defense bezogen auf die Analyse der internen und externen Risiken (Bedrohung).
  • Ein anspruchsvollerer Ansatz bei der Lenkung der ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse, wie z.B. die Pflicht einer GFSI anerkannten Zertifizierung für alle Unterauftragnehmer.
  • Ausführlichere Anforderungen an die Überwachung des Produktionsumfeldes von Risikoprodukten, mit Details zu Probenahme, Häufigkeit, Methoden, Zielsetzungen für Analysen von pathogenen Mikroorganismen und Veränderungen.
  • Einführung von Pet Food in den Geltungsberieich des BRC Standards.
  • Zusammenfassung der aktuellen Anforderungen an die Bereiche “High risk“  und “High care“, welche im Prinzip unverändert bleiben, in einem neuen Kapitel (Kapitel 8).
  • Das zur Zeit freiwillige Modul „Handelsprodukte“ wird in einem neuen Kapitel 9 Teil der BRC Food Anforderungen.
  • Das Löschen der Option 2 des nicht angekündigten Audits Es wird also nur noch zwei frei wählbare Optionen geben: das angekündigte oder das gänzlich unangekündigte Audit.

Wie weiter? 

Ab Herbst 2018 werden interaktive Seminare angeboten.

IFS Food Version 6.1 verfügbar

Die IFS Food Version 6.1 wurde nun publiziert.

Version 6.1 oder Version 7 ?

Die Version 7 des IFS Food Standards war für 2018 angekündigt. Diese neue Version sollte insbesondere den Standard mit den GFSI-Anforderungen in Bezug auf die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud) in Einklang bringen. Da dies vor dem 30. November 2017 geschehen muss, wurde am 30. November eine Version 6.1 publiziert. Die Version 7 wird nicht vor Ende 2018 publiziert werden.

Die Version 6.1 (momentan nur in englischer Fassung) findet sich hier (unter Informationen zu Standards).

Was sind die Neuigkeiten mit Version 6.1 ? 

Diese neue Version fasst die neuesten Entwicklungen zusammen, welche bereits gültig sind, sowie einige neue Elemente.

Teil 1:

  • Aktualisierung des Protokolls „Integrity Program“
  • Einbindung des Protokolls des „unangekündigten Audits“
  • Aktualisierung und Integration der Doktrin (Juli 2017)

Teil 2:

  • 20.3: Neuformulierung der Anforderung
  • 2.1 (neu) : Anforderungen für die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud): Bewertung der Schwachstellen des „Food Fraud“, Vorgehen zur Reduktion der Schwachstellen, Überprüfung der Bewertung mindestens einmal pro Jahr und Vorgehen zur Bewertung und Reduktion im Falle von erhöhten Risiken

Teil 5:

  • Einbindung des Protokolls des unangekündigten Audits

Umsetzung ab wann?

Die Version 6.1 wird für alle Audits ab dem 1. Juli 2018 gültig sein.

Wie weiter?

Im 2018 wird ein interaktives Seminar zum Thema Food Fraud im Blended Learning Format (internetbasiertes Lernen) angeboten.

Nach der Publikation der Version 7 werden interaktive Seminare angeboten.

  • 03.08.2017

Neues zu ISO 14001:2015

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit der neuen Norm ISO 14001:2015 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, können Sie uns gerne wie folgt kontaktieren:

Fabienne Saint-Martin / Raphaël Sermet
Standardverantwortliche ISO 14001
/

Neues zu FSSC 22000 Version 4

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Standard  FSSC V4 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns.

Wir werden im August ergänzend erste online Meetings für den Austausch mit Ihnen anbieten. Dort werden Sie die Möglichkeit haben im Gremium Fragen zu stellen oder Diskussionen zu führen. Wir informieren Sie aktiv und über unsere Homepage bezüglich der vorgesehenen Termine.

Christian Schwob / José-Michel Perez
Marktdirektoren Lebensmittel-Managementsysteme Schweiz
/

  • 12.06.2017

News ISO 9001:2015

Managementsystem: Interpretationen und Vorgehen

Wir freuen uns, Sie über Interpretationen und praktische Beispiele zu verschiedenen Normen im Managementbereich mit der neuen Newsreihe zu informieren.

Wir möchten die Erfahrungen unserer Lead Auditoren, die täglich in den Betrieben sind, in dieser Newsreihe nutzen, um Ihnen praktische Tipps zu geben und Ihre Fragen zu beantworten. Es versteht sich von selbst, dass vertrauliche Daten nicht publiziert werden.

Die Norm ISO 9001:2015 wurde im September 2015 veröffentlicht. Wir verfügen seither über zwei Jahre Erfahrung mit Betrieben, die den Wechsel von ISO 9001:2008 zur neuen Norm vollzogen haben und die erfolgreich zertifiziert wurden.

Praktisches Beispiel zu Kontext der Organisation (Normkap. 4.1), Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (Normkap. 4.2) und Massnahmen zu Umgang mit Risiken und Chancen (Normkap.6.1)

Die in den verschiedenen Normkapiteln erwähnten Anforderungen existierten in der alten Norm nicht in dieser Klarheit. Bei deren Umsetzung mit einem prozessorientierten Ansatz, bringen sie einen echten Mehrwert für jede Organisation.

Kontext der Organisation

Im Rahmen des Qualitätsmanagements ist von zentraler Bedeutung, die internen und externen Einflussfaktoren zu bestimmen, die für die Entwicklung der Organisation wichtig sind und die einen direkten Einfluss auf die gesetzten Ziele ausüben.

Als Beispiele sind an dieser Stelle folgende interne Einflussfaktoren erwähnt: Werte, Kultur, Wissen und Leistung der Organisation. Gesetzliche, technische, wettbewerbliche, marktbezogene, kulturelle, soziale oder wirtschaftliche Einflussfaktoren sind externen Ursprungs.

Interessierte Parteien

Weitere wichtige Hinweise in der Analyse des Kontextes der Organisation sind die Kenntnis der Erwartungen und Anforderungen der interessierten Parteien. Diese umfassen zum Beispiel Kunden, Besitzer, Mitarbeitende, Dienstleister, Banken, Behörden, Partnerorganisationen, Gewerkschaften, Anrainer, usw.

Risikobasierter Ansatz

Die Festlegung der Geschäftsziele kann durch eine Analyse der Risiken und der Chancen verbessert werden. Konkret handelt es sich bei dieser Analyse um strategische Risiken und Chancen, die einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Produkte oder Dienstleitungen oder der gesamten Organisation ausstrahlen können. 

Wie wird dies konkret umgesetzt?

Obwohl von der Norm nicht explizit gefordert, wird die Aussagekraft der Analyse besser sein, wenn sie mit einer bewährten Methodik durchgeführt wird. Es ist empfehlenswert die Erarbeitung zu Kontext, interessierten Parteien, Risiken und Chancen in der gleichen Analyse anzugehen. Es gibt verschiedene bekannte Methoden, wie SWOT Analyse, Ishikawa Modell, PESTEL, 5 Forces Modell, Modell 7 S usw.

Auditverfahren

Die Regeln für die Zertifizierung hinsichtlich Auditdauer vor Ort, der auditierten Prozesse und Dienste bleiben bei der neuen Norm (2015) gleich wie bisher (ISO 9001:2008). Die Kosten für ein Zertifizierungsaudit für die neue Norm bleiben im gleichen Budgetrahmen.

Ihre Fragen

Stellen sie uns Ihre Fragen: Am besten über unsere Homepage www.procert.ch, oben rechts auf den Knopf „Ihre Frage“. Wir stellen sicher, dass Ihre Frage dem verantwortlichen Lead Auditor weitergeleitet wird.

Schulungen

Weitergehende Informationen zu den Normen finden Sie auch in unseren Schulungsangeboten, die auf unserer Homepage veröffentlicht sind.

Wir stehen Ihnen natürlich für sämtliche Fragen/Informationen jederzeit zur Verfügung.

Marco Bachmann

Verantwortlicher ISO 9001

m.bachmann@procert.ch

Anpassung AdR-Gebiet Migros Luzern

Die Migros Luzern war die Pionierin in der Vermarktung von Produkten aus der Region. Entsprechend gross wurde anfangs das AdR-Gebiet definiert. Im Laufe der Zeit haben alle Migros-Genossenschaften mit dem Verkauf von Aus-der-Region-Sortimenten begonnen, was zu Gebietsüberschneidungen führte. Die Genossenschaft Migros Luzern hat ihre AdR-Regionengrenze einer kritischen Prüfung unterzogen und ist zum Schluss gekommen, die Grenze enger zu ziehen.

Das neu definierte AdR-Gebiet umfasst:

- Die sechs Zentralschweizer Kantone mit Ausnahme der Schwyzer Bezirke March und Höfe (wie bisher)
- Gemeinden des  oberen Freiamtes im Kanton Aargau, d.h. Bezirk Muri (wie bisher)
- Gemeinden des südlichen Knonauer Amtes im Kanton Zürich (wie bisher)

Nicht mehr zum AdR-Gebiet gehören in Zukunft:

- Alle Gemeinden des Kantons Aargau mit Ausnahme der Gemeinden des oberen Freiamtes
- Die Gemeinde Schangnau im Kanton Bern

Relevant für die Zugehörigkeit zur neuen AdR-Region ist die Liste mit den Ortschaften und PLZ.

Die Genossenschaft Migros Luzern beabsichtigt den Kunden ab dem 1.1.2018 regionale Artikel mit dem AdR Label nur noch aus dem verkleinerten Gebiet anzubieten. Produkte, die im Jahr 2017 geerntet werden (z.B. Getreide, Lagergemüse, Kernobst), dürfen 2018 noch unter dem Label „Aus der Region“ ausverkauft werden.

Alle Betriebe sind aufgefordert Ihre Produkte zu prüfen und die Migros Luzern zu kontaktieren, falls ihre Produkte nach der neuen Gebietsdefinition nicht mehr mit dem AdR-Label ausgezeichnet werden dürfen.

Neues Culinarium-Logo

Ab 9. Mai ändert der Trägerverein sein populäres Kronen-Logo und modernisiert auch sein visuelles Erscheinungsbild. Ausgangspunkt waren Vorgaben des Bundes und das neue Gütesiegel regio garantie.

Die Gründung des Vereins Schweizer Regionalprodukte im September 2015 war die logische Folge der langjährigen Zusammenarbeit der vier Trägerorganisationen alpinavera, CULINARIUM, «Das Beste der Region» und Pays romand – Pays gourmand. Sie vereinen über 30 Regionalmarken in der ganzen Schweiz. Als gemeinsame Inhaber der Richtlinien für Regionalmarken haben sie diese in den letzten Jahren weiterentwickelt und per 1. Januar 2015 national harmonisiert.

Ziel des Vereins ist eine nationale Führungsrolle beim Thema Regionalprodukte durch die Trägerschaft der nationalen Richtlinien für alle Regionalmarken sowie für das Gütezeichen regio.garantie.

Alle Produkte und Publikationen werden neu mit dem Gütesiegel regio.garantie gekennzeichnet. Für die Kennzeichnung der Produkte gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2019.

Die Detailbestimmungen zur Anwendung in der Praxis finden Sie in Form eines neuen Reglements auf www.culinarium.ch unter der Rubrik "PARTNER"

Anpassung nationales Dachreglement "Aus der Region. Für die Region."

Ab sofort ist das neue AdR-Dachreglement 2017 in Kraft.

Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:

  • Integration Vorgabe von IP-Suisse Getreide für AdR-Brotwaren: Mehl, welches für die Herstellung von AdR-Brotwaren geliefert wird, muss den Kriterien von IP-SUISSE entsprechen. Bei Mehl für die übrigen AdR-Artikel müssen die Rohstoffe nicht zwingend den Anforderungskriterien von IP-SUISSE entsprechen.
  • Präzisierung Regelung zur 1% Regelung und Importzutaten für Milch und Milchprodukte: Bei Milch und Milchprodukten dürfen grundsätzlich keine importierten Zutaten gemäss Liste unter 5.1. verwenden werden; die 1% Regelung findet bei diesen Produkten keine Anwendung.

Das Reglement kann auf der AdR-Seite der Migros heruntergeladen werden.

Neues SUISSE GARANTIE Dachreglement ab 1. Januar 2017

Das Dachreglement wurde leicht angepasst.

Wichtige Änderungen sind:

- Die Definition von Herkunft und von Verarbeitung in der Schweiz wurden an die Swissness-Gesetzgebung angepasst.

- Halbfabrikate können für die Berechnung aufgeschlüsselt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Hersteller des Halbfabrikats kontrolliert wurde und über eine Bestätigung einer zugelassenen Zertifizierungsstelle verfügt.

- Wasser in Getränken wird bei der Berechnung ausgenommen, muss aber von einer Quelle im Gebiet nach Ziff. 3.1.1 "Schweizerische Herkunft" stammen.

Das aktuelle Dachreglement finden Sie unter diesem Link.

Zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus Kasachstan, Russland und der Ukraine

Die EU Kommission hat - basierend auf den Berichten der Drittlands-Zertifizierungsstellen und der Einträge im OFIS (Organic Farming Information System) zwischen 2014 und 2016 — die Wirkung der Kontrollmassnahmen ausgewertet: Die Anzahl der OFIS-Meldungen war besonders im Jahr 2016 erhöht und die am stärksten von Rückstandsmeldungen betroffenen Länder waren die Ukraine, Russland und Kasachstan. Die im Rahmen der Guidelines durchgeführten Probenahmen zeigten einen klaren Effekt. ¶

Die Kommission hat die Guidelines für das Jahr 2017 revidiert. Als Ursprungs-Länder für zusätzliche Kontrollen werden die Ukraine, Russland und Kasachstan definiert. Gegenüber dem Vorjahr wurde aber neu festgelegt, dass Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden, denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, dass viele Lieferungen aus der Ukraine, Russland, Kasachstan und China über die Türkei in die EU importiert wurden, und den zusätzlichen Kontrollmassnahmen entgingen.

Das BLW hat sein Konzept für die Schweiz für das Jahr 2017 entsprechend angepasst. Die wichtigsten Punkte sind:

1. Rechtlicher Charakter:

Die Vorgaben des BLWs sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

2. Dokumentenprüfung:

Die komplette Dokumentenprüfung vor der Vermarktung wird beibehalten.

3. Probenahmen:

Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

4. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung:

BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei den Zertifizierungsstellen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen.

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Neue Richtlinien Bio Suisse 2017

Es gibt nur wenig Änderungen, neu sind die Richtlinien zu nachhaltiger Entwicklung. ¶

Die neuen Bio Suisse Richtlinien 2017 finden Sie unter folgendem Link.

Der Nachhaltigkeitscheck muss im 2017 von allen Lizenznehmern durchgeführt werden. 

In Zusammenarbeit mit der Industrie wurden neue Richtlinien für Kaffee, Kakao und Schokolade entwickelt.

Für Importsoja wurde ein neues Reglement erstellt. Das bisherige Reglement "Chinasoja" ist nicht mehr gültig.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2017

Ab dem 1. Januar 2017 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: http://www.culinarium.ch/Partner/Zertifizierung.aspx

Für Getränke gibt es neue Richtlinien, welche im Kapitel B2 zu finden sind. Ansonsten sind nur kleine Anpassungen gemacht worden.

Neue Migros-Bio Richtlinien 2017

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel wurden überarbeitet.

Die Änderungen in Kürze zusammengefasst:

Grundsatz: Neu ist das Co-Branding von Migros-Bio und UTZ Certified möglich.

Trennfett: Um das Ankleben des Teiges zu vermeiden, war für Migros-Bio die Verwendung von konventionellem Trennfett erlaubt. Dies ist nicht mehr möglich, da gemäss Bio-Verordnung (Gesetzt) neu biologisches Trennfett verwendet werden muss.

Herkunft: Prioritätenliste bezüglich Herkunft fällt weg. Der Anreiz zur Verwendung von möglichst vielen CH-Rohstoffen wird über den Mehrwert «Swissness» geschafft. Möglichkeit zur Auslobung mit neuem Migros-Bio-Schweiz Logo.

Verpackungsvorgaben: Bezug auf Migros Manual ‘Brand Management Swissness’ und neues Migros-Bio-Schweiz Logo.

Logo-Anwendungen Migros-Bio: Je nach Qualität & Herkunft der Rohstoffe kommen verschiedene Logovarianten zum Einsatz.

Für Migros-Bio-Schweiz gilt:
- min. 90% CH-Rohstoffe im Produkt
- Monoprodukte = 100% CH-Rohstoffe

Neue Version SwissGAP FGK ab 1. Januar 2017

SwissGAP Früchte, Gemüse und Kartoffeln (FGK) wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP FGK hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit offiziell als „Resembling Scheme“ (d.h. als praktisch gleichwertig) anerkannt. Die technischen Anforderungen (Checkliste) stimmen mit denjenigen von GLOBALG.A.P. überein. Beim System gibt es einige Ausnahmen, hauptsächlich sind dies der dreijährige Kontrollrhythmus auf Stufe Produktion und das Zertifizierungssystem (Unterscheidung von anerkannten Produzenten und zertifizierten Vermarktern).

Umfassende Informationen zu SwissGAP FGK inkl. ein Schreiben an die Betriebe mit den wichtigsten Änderungen der Version 2017 sind auf der Website von Agrosolution zu finden: http://agrosolution.ch/swissgap/ ProCert ist DER kompetente Ansprechpartner für SwissGAP FGK Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Neue Version SwissGAP Hortikultur ab 1. Januar 2017

SwissGAP Hortikultur wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP Hortikultur hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit weiterhin offiziell als „Equivalent Scheme“ anerkannt. D.h. SwissGAP Hortikultur ist ein absolut gleichwertiger Standard zu GLOBALG.A.P.

Umfassende Informationen zu SwissGAP Hortikultur inkl. ein Newsletter von JardinSuisse  zur neuen Version sind auf der Website von JardinSuisse zu finden: http://jardinsuisse.ch/de/themen/unsere-themen/swissgap/#p2733. Für JardinSuisse Mitglieder ist der Zugriff auf die Gesamtdokumentation der neuen Version mittels Login möglich, weitere Interessierte können sich bei JardinSuisse melden. ProCert ist die einzige Zertifizierungsstelle mit der entsprechenden Kompetenz und Akkreditierung für SwissGAP Hortikultur Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Entwicklung des Protokolls FSSC 22000 - die wichtigsten Änderungen

Anlässlich der Jahrestagung der FSSC Foundation vom 26. und 27. September in Amsterdam wurden einige Neuigkeiten für die Version 4 angekündig.

Dies folgenden Neuigkeiten wurden angekündigt:

  • Die Einführung von nicht angekündigten Audits im Zertifizierungszyklus: Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht angekündigte Überwachungsaudits durchgeführt werden.
  • Es werden neue Anforderungen in Bezug auf den Kampf gegen Betrug und böswillige Handlungen angewendet. ProCert wird zu diesen Themen Schulungen anbieten.
  • Die Auditoren werden strengeren   Regeln zur Qualifizierung unterzogen und die Auditoren müssen neu Prüfungen ablegen. 
  • Ein neues Berichtformat wird von   allen Zertifizierungsstellen angewendet werden, welches eine erhöhte Transparenz und eine bessere Nutzung der Daten ermöglichen wird.
  • Es wird neu kritische   Nicht-Konformitäten geben, zusätzlich zu den geringfügigen und schwerwiegenden Nicht-Konformitäten. Die Bemerkungen (oder Verbesserungsvorschläge) werden nicht mehr zur Anwendung kommen.

Ihre Kontaktperson

Christian Schwob


Nicht angekündigtes IFS Food Version 6 Audit

Ein nicht angekündigtes IFS Food Audit kann neu anstelle eines regulären IFS Food Audit durchgeführt werden

IFS hat neu die Option eines vollständig nicht angekündigten Audits eingeführt. Es handelt sich dabei um ein vollständiges Audit im Betrieb in einem Durchgang, im Vergleich zu BRC, welcher zwei Optionen vorschlägt.

Dieses Programm wird ab 1. Oktober 2016 gestartet. Das Protokoll dazu findet sich im IFS Portal.

Dieses Programm wird das Programm Food Check ablösen.

Aktualisierung AdR-Dachreglement ab Juli 2016

Zur Präzisierung der Vorgaben für AdR-Genehmigungen und Sonderbewilligungen wurde das AdR-Dachreglement im 2016 ein zweites Mal angepasst.

Die Neuerungen sind:

  • AdR Genehmigungen und Sonderbewilligungen werden auf drei Jahre befristet mit der Forderung der Massnahmenumsetzung zur Auflösung der Genehmigung.
  • Transparente Deklaration der Verarbeitungsschritte ausserhalb der Region und/ oder der Herkunft der Obst- und Gemüsezutaten.
  • Einführung eines minimalen Wertschöpfungsanteils bei allen Produkten ausser Fleisch von mindestens 50 % für AdR Sonderbewilligungen.

Umsetzung per 01.07.2018 für bestehende und ab 01.07.2016 für neue AdR Genehmigungen/ AdR Sonderbewilligungen.

 

Das AdR-Dachreglement finden Sie unter folgendem Link.

Neues SUISSE GARANTIE Branchenreglement für Getreide, Ölsaaten sowie ihre Produkte ab 1.7.2016

Die Änderungen am Branchenreglement betreffen folgende Punkte:

  • Kap. 3.2.2: Verschärfung Sortenkriterium inkl. Anhebung Anforderungsniveau auf „nicht kritisch“ -> diese Anpassung wirkt sich ebenfalls in den Anhängen aus (Aufführung mit gleichem Wortlaut)
  • Anhang 2, Kapitel 2.3: Sanktion bei Nichteinhaltung des Sortenkriteriums
  • In Kraft treten des angepassten Reglements ist per 1. Juli 2016 mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten.

Das neue Reglement finden Sie unter: http://www.swissgranum.ch/117-0-Reglemente.html

BRC Integritätsprogramm wird umgesetzt

BRC führt unangekündigte und angekündigte Kontrollaudits durch

Tous les dispositifs reconnus par la GFSI sont tenus de mettre en place des programmes d’intégrités pour assurer l’application correcte du dispositif.

BRC a mis en place des procédures spécifiques. Les clients certifiés BRC sont obligés d’accepter et de collaborer lors de ces audits. BRC vient de mettre en œuvre ce programme aussi auprès des clients BRC de ProCert.

Les sites certifiés BRC sont susceptibles d'avoir un audit annoncé ou un audit non annoncé de la part du BRC dans le cadre de leur programme d'intégrité.

L'objectif de ces audits d’un jour sur site est de vérifier que les sites respectent bien les exigences du BRC toute l'année, mais aussi de vérifier que le rapport émis par l'organisme certificateur correspond bien à la réalité du site. Ces audits sont réalisés par un auditeur du BRC, avec la présence souhaitée d'un représentant/auditeur de ProCert. 

BRC utilise plusieurs critères pour choisir un site :

  • réclamations
  • revue de la performance du certificateur et des auditeurs       
  • catégorie de produits avec des produits à risque comme les catégories 6, 7, 8, 10 et 11       
  • des sites avec 0 non-conformité ou des sites ayant régulièrement plus de 10 non-conformités ou un nombre excessif de non-conformités.

BRC décide s’ils vont conduire un audit annoncé ou non annoncé.

Les non-conformités éventuelles doivent être traitées par le client dans les 28 jours. Mais le certificat BRC ne sera pas revu. En cas de situations touchant la sécurité agro-alimentaire, BRC et ProCert décideront ensemble s’il faut suspendre le certificat et prévoir un nouvel audit.

Voici en bref les spécificités de ces types d’audit : 

Audit non annoncé

L'audit non annoncé est généralement réalisé dans une période de 3 mois après l'audit de certification. Il se peut que BRC annonce l’audit 48 h avant l’audit, mais ce n’est pas la règle.ProCert sera informé par BRC pour participer à un audit non annoncé. ProCert n’est pas autorisé à communiquer avec le site sélectionné par BRC ! Donc il se peut qu’un auditeur BRC se présente un jour à la porte d’un client ProCert en accompagnement d’un représentant ProCert !

Cet audit est planifié sur une journée en commençant par une inspection (3 à 4 heures) des locaux et lignes de fabrication, ensuite par une revue de l'HACCP, traçabilité, audits internes, fournisseurs, etc..

Audit annoncé

Le client et ProCert seront informés par BRC. La date proposée par BRC pour l’audit annoncé peut être repoussé de 7 jours au maximum. Un plan d’audit sera établi par BRC.  ProCert participera si possible à un audit annoncé. Ceci est souhaité par BRC.

Contact pour plus d'informations: Ismail SaadiMarie-Laure Pouteau