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Anpassung des Suisse Garantie Gestaltungsmanuals

Neu wurde festgelegt, dass das Logo auch bei transparentem Hintergrund einen Rahmen haben muss (siehe Seite 4 im Gestaltungsmanual).

Damit gilt, dass das Logo bei weissem und transparentem Hintergrund einen schwarzen Rahmen aufweisen muss. Bei einer Verwendung auf farbigem Hintergrund ist das Logo ohne Rahmen zu verwenden. 

Alle anderen Kennzeichnungsvorschriften sind unverändert.

Bitte beachten Sie weiterhin die Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2022, um das neue Logo überall einzusetzen.

Das neue Gestaltungsmanual finden Sie auf der Homepage der AMS.

Schweiz-Chile: Äquivalenzarrangement für Bio-Produkte

Die Schweiz und Chile haben ein Äquivalenzarrangement für Bio-Produkte abgeschlossen. In der Praxis bedeutet dies, dass in der Schweiz erzeugte biologische Lebensmittel ohne weitere Kontrollen in Chile vermarktet werden können. Gleiches gilt für die Vermarktung chilenischer biologischer Erzeugnisse in der Schweiz. Das Äquivalenzarrangement gilt für Bio-Produkte, welche in der Schweiz oder in den Chile erzeugt oder hergestellt, verarbeitet oder verpackt wurden. Tierische Bio-Produkte aus Chile, mit Ausnahme von Erzeugnissen der Imkerei (z.B. Honig), sind vom Arrangement ausgenommen. Produkte, welche unter das Arrangement fallen können ab sofort in TRACES abgewickelt werden.

Das Bundesamt für Landwirtschaft der Schweiz und der Servicio Agrícola y Ganadero Chiles haben sich auf die gegenseitige Anerkennung ihrer Standards für Bio-Produkte geeinigt. Das Arrangement wurde am 24. Juli 2019 in Bern und am 5. August 2019 in Santiago di Chile unterzeichnet. Es erleichtert den Handel mit Bio-Produkten und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.  

Weitere Informationen entnehmen Sie der Medienmitteilung unter folgendem Link: https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/services/medienmitteilungen.msg-id-75919.html 

Zum 1. Januar 2020 wird die Länderliste in Anhang 4 der WBF-Bio-Verordnung (SR 910.181) mit dem Eintrag von Chile erweitert werden.

Neue GLOBALG.A.P. Version 5.2

GLOBALG.A.P. hat im Februar die neue Version 5.2 des IFA-Standards (Integrated Farm Assurance) publiziert. Ab dem 1. August 2019 kann nur noch nach der Version 5.2 zertifiziert werden.

ProCert bietet die Zertifizierung für den Sub-Scope Obst & Gemüse aus dem IFA-Standard an, womit die drei Module AF (All Farm), CB (Crops Base) und FV (Fruit & Vegetables) anwendbar sind. Die Änderungen von V5.1 zu V5.2 sind nicht fundamental:

- 1 neuer Kontrollpunkt im AF-Modul betreffend nicht konformer Produkte (AF 17.1). 

- 2 neue Kontrollpunkte im FV-Modul betreffend der Kennzeichnung von Produkten entsprechend dem nationalen Lebensmittelrecht und dem Hinweise auf Allergene, sofern in der Hygiene-Risikoanalyse solche festgestellt wurden (FV 5.9.1 und FV 5.9.2). 

- Ergänzungen bei FV 5.1.1: die Hygiene-Risikoanalyse soll neu den ganzen Transport von Produkten (nicht nur betriebsintern) sowie Allergene beinhalten. 

- daneben gibt es einige Anpassungen in den General Regulations, die aber v.a. durch die Zertifizierungsstellen beachtet und eingehalten werden müssen und die Betriebe nicht direkt betreffend.

 

ProCert hat seine GLOBALG.A.P. Checkliste entsprechend angepasst und den Kunden zugestellt. Ab Juli 2019 werden die Audits nach der neuen Version durchgeführt, um sicherzustellen, dass ab dem 1. August 2019 nur noch nach Version 5.2 zertifiziert wird.

 

Die aktuellen Unterlagen können unter www.globalgap.org unter „Documents“ heruntergeladen werden.

Übergangsfrist zur Einführung des neuen IPS-Logos bis 31.12.2020

Im April 2018 wurde ein neues IP-SUISSE-Logo eingeführt wurde. Die schwarzen Punkte berühren die Linien nicht mehr.

Zusammen mit der IP-SUISSE wurde eine Übergangsfrist für bestehende Verpackungen und Werbeunterlagen bis am 31.12.2020 definiert.
Das neue Logo können Sie bei der IP-SUISSE anfordern. Bitte senden Sie das neue Gut zum Druck zur Prüfung immer an produkte@procert.ch.

Neues Brand Manual TerraSuisse

Am 6. März 2019 wurde von der Migros das neue Brand Manual TerraSuisse freigegeben.

Das neue Logo enthält auf der rechten Seite eine Kuh. Verpackungen müssen bei Neudruck angepasst werden.

Überarbeitung nationales Dachreglement "Aus der Region. Für die Region."

Das Nationale Dachreglement für das Label «Aus der Region. Für die Region.» (Weisung W7.6.1.0) wurde überarbeitet und vom Expertenteam AdR verabschiedet. Es tritt rückwirkend per 1.1.2019 in Kraft und gilt für sämtliche AdR-Produkte.

Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:

-Eine Genehmigung ist zusätzlich für importierte Zutaten gemäss der Liste unter 5.1 erforderlich.

-Der folgende Satz wurde ergänzt: Importierte Zutaten in Halbfabrikaten mit einem Massenanteil von maximal 5% im Halbfabrikat müssen nicht bewilligt werden. Optimierungen, zum Beispiel aus Preisgründen, sind nicht zulässig.

-Die Liste "bewilligte importierte landwirtschaftliche Zutaten" wurde angepasst. Die Bewilligungen wurden verlängert und verschiedene Zutaten wurden ergänzt.

-Neu bestehen Vorgaben für Produzenten und Händler von AdR-Gemüsesetzlingen, Blumen und Baumschulartikeln (Zusatzdokument W7.6.9).

Das Reglement kann bei der Migros oder bei uns angefordert werden. In Zukunft kann es auch auf der AdR-Seite der Migros heruntergeladen werden.

Zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus Kasachstan, Moldawien, Russland, Ukraine und China

Die EU Kommission hat die Guidelines ergänzt und die Laufzeit wieder um ein Jahr verlängert„ Die Guidelines gelten für die Ukraine, Russland, Kasachstan und neu auch für Moldawien und China. Sendungen, die aus einem dieser Länder stammen und über ein Drittland importiert werden (häufig: Türkei), müssen denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte.

Die wichtigsten Punkte unseres Konzeptes für die Schweiz fassen wir hier für Sie kurz zusammen:
1. Die Guidelines gelten für das Jahr 2019 und bis auf Widerruf darüber hinaus.
2. Rechtlicher Charakter: Unsere Vorgaben sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.
3. Dokumentenprüfung: Vor der Vermarktung muss eine komplette Dokumentenprüfung über die gesamte Handelskette durchgeführt werden.
4. Probenahmen: Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.
5. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung:


BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei Ihnen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen.

Mindestens eine Probe soll von jeder dieser Sendungen gezogen werden. Die Proben sollen in einem akkreditierten Labor auf Pestizid-Rückstände (Wirkstoffspektrum) und auf Glyphosat untersucht werden.

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Generell: Zur Meldung von Rückstandsfällen benutzen Sie bitte das entsprechende Formular, welches auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann

Neue Richtlinien Regionalmarken 2019

Ab dem 1. Januar 2019 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: www.culinarium.ch.

Auf dieser Seite ist auch das neue Rezeptur- und Wertschöpfungsformular verfügbar.

Anpassungen gab es hauptsächlich im Bereich Halbfabrikate.

Das neue AdR-Dachreglement ist noch in Arbeit, wird jedoch in Kürze erwartet.

Neue Richtlinien BIO SUISSE 2019

Es gibt einige Neuerungen.

Die neuen BIO SUISSE Richtlinien 2019 finden Sie unter folgendem Link.

Wichtige Änderungen: Die Vorgabe, dass ab 10% einer landwirtschaftlichen Zutat das spezifische Land angegeben werden muss, ist mit der Änderung des neuens Lebensmittelgesetzes erschwert umsetzbar. Bio Suisse legt neu den Fokus auf die Auslobung der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus Schweizer Herkunft. Die neue Publikation des FiBL über die Kennzeichnung biologischer Lebensmittel finden sie hier.

Nahrungsergänzungsmittel (nur Monoprodukte) sowie Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung dürfen neu mit der Vollknospe ausgezeichnet werden.

Zur Meldung von Rückstandsfällen benutzen Sie bitte das entsprechende Formular, welches auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann. 

Neue Migros-Bio Richtlinien 2019

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel wurden überarbeitet und am 22.11.2018 als Version 8 freigegeben.

Folgende Änderungen wurden beschlossen:

-Ein Co-Branding von Migros-Bio mit Kooperationslabel ist nur mit M-Check möglich (Design Manual vorhanden).

-Anforderungen an die Aquakultur: Der Standard Debio wird wieder anerkannt.

-Migros Eier müssen gemäss den allgemeinen Anforderungen an Eier in der Migros wie auch den spezifischen Anforderungen an Migros-Bio Eier produziert werden (neu!).

-Anforderungen bezüglich Herkunftsangabe: Keine Beschaffung von Produkten aus völkerrechtlich besetzten Gebieten. Details dazu unter Weisung W7.3.31

Neue Richtlinien für die Gemeinschaftsgastronomie 2019

Die branchenspezifischen Vorgaben für Verpflegungsangebote im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie sind neu im Teil B4 der Richtlinien für Regionalmarken gerelgelt.

Anpassungen wurden bei der Art und der Mindestanzahl regionaler Getränke und Komponenten gemacht. Die Richtlinien sind unter www.culinarium.ch verfügbar.

Der BRC Globale Standard für Lebensmittelsicherheit ist publiziert!

Die Version 8 des BRC Globaler Standard für Lebensmittelsicherheit ist jetzt verfügbar. Die Anwendung ist ab dem 1. Februar 2019 obligatorisch.

Die neue Version beinhaltet etliche Änderungen, unter anderem mit zwei neuen Kapiteln: Kapitel 8, in dem alle Anforderungen für High-Care und High Risk Zonen zusammengefasst sind, und Kapitel 9, welches das alte freiwillige Modul Handelsprodukte (Traded Good) beinhaltet. Diese Anforderungen sind nun obligatorisch.

Der Standard bringt Dutzende neuer Anforderungen mit sich, aber auch Kapitel, die eingehender behandelt werden, wie das erste Kapitel über die Verpflichtung der Geschäftsführung, das mit 3 neuen Anforderungen ergänzt wurde. Und 7 geänderte Anforderungen, um den Begriff der Kultur für Lebensmittelsicherheit einzuführen.

Andere Kapitel, wie z. B. die Zulassung von Lieferanten (Kap.3.5), bereits in Version 7 ausführlich beschrieben, wurde überarbeitet, um weitere Erläuterungen zu Leistungsüberprüfungen zu geben.

Sie können den Standard hier herunterladen.

Wir stellen Ihnen unter Downloads die neue BRC-Checkliste zur Verfügung.

ProCert bietet Ihnen ein Webinar an, um diese Änderungen besser zu verstehen und Sie auf das erste Audit auf diese neue Version 8 vorzubereiten.

Neues Suisse Garantie Branchenreglement Eier und Eiprodukte

Die wichtigen Änderungen treten ab 2020, bzw. 2022 in Kraft.

Das Suisse Garantie Branchenreglement Eier und Eiprodukte wurde letztes Jahr überarbeitet und Anfang 2018 von der TK geprüft und genehmigt sowie rückwirkend auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt. Die wichtigste Änderung ist, dass für Suisse Garantie Legehennen ab 2020 besonders tierfreundliche Stallhaltung BTS Pflicht ist, für Elterntiere ab 2022. Auf der Webseite der GalloSuisse finden Sie die definitive Version.

Neues IP-SUISSE Logo

Das Logo wurde leicht angepasst.

Der Käfer wurde einem Facelift unterzogen: Wer genau hinschaut, sieht, dass einerseits die Punkte auf den Flügeln etwas verschoben und andererseits die schwarzen Linien und der Kopf minimal angepasst wurden. Kleine Anpassungen, die aber eine gute Wirkung zeigen: Vor allem bei kleiner Abbildung wirkt der Käfer weniger schwarz und besser konturiert. Um den überarbeiteten Auftritt abzurunden, wurden neue Farben, eine neue Schrift und ein Bildstil definiert

Neue BRC Gebühr und Inkraftsetzung der neuen Version 8

BRC erhöht die Gebühren und das Datum der Inkraftsetzung der neuen Version 8 ist bekannt.

BRC wird über ihr Portal neue Dienstleistungen anbieten, um die Lebensmittelkette noch besser zu beherrschen. Die Details dazu sind noch nicht bekannt.

Aus diesem Grund wird die BRC-Gebührfür alle Audits ab dem 1. August 2018, also vor der Inkraftsetzung von Version 8, von 300 GBP auf 450 GBP (510 EUR, 610 CHF) erhöht.

Die Gebühren für die zusätzlichen Module wurden auf 100 GBP (115 EUR, 135 CHF) angeglichen (ASDA, FSMA, etc.), mit Ausnahme des Moduls "Food Safety Culture Excellence v2".  Die ASDA Gebühr ist noch nicht definitiv bestätigt.

Die neue Version wird ab dem 1. Februar 2019 inkraft gesetzt warden (und nicht auf den 1. Januar 2019 wie im Kundennewsletter kommuniziert).

SwissGAP FGK – Kleine Anpassungen per 1. Januar 2018

SwissGAP Früchte, Gemüse und Kartoffeln (FGK) hat per 1. Januar 2018 kleine Anpassungen erfahren.

Da die GLOBALG.A.P. Version Mitte 2017 etwas überraschend von der Version 5.0-2 auf die Version 5.1 geändert hat, musste auch der Standard SwissGAP FGK leicht angepasst werden.

Die Anpassungen in den technischen Anforderungen (Checkliste) konnten aber sehr gering gehalten werden, was die meisten Betriebe bei ihren Kontrollen gar nicht wahrnehmen werden.

Textlich wurde der Kontrollpunkt 7.4.1 leicht ergänzt und es gab eine Erleichterung bei den Volumen für Auffangwannen bei Diesel- und Öltanks (KP 11.2.1). Zudem wurde das Anforderungsniveau bei KP 10.6.4 von einer Empfehlung (grün) auf nicht-kritisch angehoben (gelb), was aber nur Betriebe betrifft, die Waschwasser für die Endbehandlung ihrer Produkte selbst analysieren lassen müssen.

Ansonsten gibt es in den Reglementen eine neue Forderung ab 2018, dass der gleiche Kontrolleur nicht mehr als 4x hintereinander den gleichen Betrieb kontrollieren darf. Bei den Produktionsbetrieben mit einer Kontrolle alle 3 Jahre wird dies kein Problem darstellen. Beachten müssen dies vor allem die Inspektionsstellen, welche jährliche Audits bei den SwissGAP Vermarktern vornehmen.

Umfassende Informationen zu SwissGAP FGK inkl. der jährlichen Schreiben an die Betriebe sind auf der Website von Agrosolution zu finden: http://agrosolution.ch/swissgap/.

SwissGAP Hortikultur – Kleine Anpassungen per 1. Januar 2018

SwissGAP Hortikultur hat per 1. Januar 2018 kleine Anpassungen erfahren.

Da die GLOBALG.A.P. Version Mitte 2017 etwas überraschend von der Version 5.0-2 auf die Version 5.1 geändert hat, musste auch der Standard SwissGAP Hortikultur leicht angepasst werden.

Der Aufwand für den Abgleich mit der neuen Version gab deutlich mehr Bearbeitungsaufwand, als dies in der praktischen Umsetzung für den einzelnen Betrieb effektiv spürbar ist. So konnte verhindert werden, dass in den technischen Anforderungen (Checkliste) Anpassungen vorgenommen werden mussten. SwissGAP Hortikultur ist weiterhin als „Equivalent Scheme“, d.h. als absolut gleichwertiger Standard zu GLOBALG.A.P. anerkannt.  

GLOBALG.A.P. hat im Bereich Hortikultur einige Anpassungen in den Produktgruppen vorgenommen, was vor allem hinter den Kulissen bei ProCert für die Registrierung in der GLOBALG.A.P. Datenbank einen Mehraufwand verursacht. Für die Betriebe ändern die Produktgruppen bei SwissGAP Hortikultur nicht, ausser dass es nur noch „Schnittblumen“ anstelle der bisherigen Unterscheidung in Freiland und Gewächshaus gibt.

Ansonsten gibt es in den Reglementen eine neue Forderung ab 2018, dass der gleiche Kontrolleur nicht mehr als 4x hintereinander den gleichen Betrieb kontrollieren darf. Wir werden ab 2019 mit den ersten Rotationen beginnen, um dieser Forderung nachzukommen.

Weitere Informationen inkl. den jeweiligen Newslettern sind auf der Website von JardinSuisse zu finden. Bei Fragen steht Ihnen auch Martin Widmer gerne zur Verfügung.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2018

Ab dem 1. Januar 2018 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: https://www.schweizerregionalprodukte.ch/neue-seite/gemeinsame-richtlinien/

Die allgemeinen Richtlinien plus zusätzliche Infos für Culinarium finden Sie unter:  http://culinarium.first-media.ch/mitmachen/. Neu gibt es eine Excel-Datei mit Filter für die Gebietsdefinitionen.

Die wichtigsten Änderungen:

  • Bei Zutaten in Einlegeflüssigkeit oder in Aufgussflüssigkeit gilt als Referenzmenge das Abtropfgewicht
  • Lagerung ausserhalb der Region ist neu genehmigungspflichtig
  • Die Liste der bewilligten importierten Zutaten wurde angepasst

Änderungen in der Berg- und Alp-Verordnung, BAIV

Die Anpassungen vom 18.10.17 sind ab 1. Januar 2018 in Kraft.

Neuerungen:

  • Die Verwendung der Bezeichnung «Berg» oder «Alp» für einzelne Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs ist neu möglich. Im Verzeichnis der Zutaten ist in jedem Fall anzugeben, welche Zutaten aus dem Sömmerungsgebiet oder Berggebiet stammen. Der Name oder die Codenummer der Zertifizierungsstelle ist in jedem Fall auf Verpackung oder Etikette anzugeben.
  • Alp-Lieferantenkontrollen und das Einholen der Alp-Nachweisdokumente ist neu alle 8 Jahre notwendig. Die Alp-Zertifizierung auf Sömmerungsbetrieben mit Verarbeitung, wird von ProCert nach wie vor alle 4 Jahre durchgeführt.

Link zu der BAIV.

Anpassung Bio-Verordnung 2018 und zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten

Die zusätzlichen risikobasierten Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus der Ukraine, Kasachstan und Russland werden auch in 2018 fortgeführt.

Die Bio-Verordnung wurde auf den 1. Januar 2018 angepasst. Die aktuelle Version finden Sie hier.

Die EU Kommission hat die Guidelines über zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus ex-Sowjetstaaten auch für das Jahr 2018 verlängert. Die Entscheidung wurde angesichts der Anzahl der Rückstandsfälle in OFIS (Organic Farming Information System) in 2017 aus diesen Herkunftsländern und der unverändert hohen Nachfrage nach Eiweisspflanzen in der EU und den USA getroffen. Wie bereits 2017 werden die Ukraine, Russland und Kasachstan als Ursprungsländer für die zusätzlichen Kontrollen definiert. Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden (häufig: Türkei), müssen denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Die wichtigsten Punkte unseres Konzeptes für die Schweiz sind:

1. Neu gelten die Guidelines für das Jahr 2018 und bis auf Widerruf darüber hinaus.

2. Rechtlicher Charakter: Unsere Vorgaben sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

3. Dokumentenprüfung: Vor der Vermarktung muss eine komplette Dokumentenprüfung über die gesamte Handeiskette durchgeführt werden.

4. Probenahmen: Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

5. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung: BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei Ihnen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen. Sofern die Importe über TRACES abgewickelt werden, hat das BLW Einsicht in die Certificates of Inspection (COls).

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Generell: Zur Meldung von Rückstandsfällen benutzen Sie bitte das entsprechende Formular, welches auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann.