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Informationen zur Version 9 des BRCGS Food

Die Version 8 des BRCGS Globaler Standard für Lebensmittelsicherheit ist jetzt verfügbar. Die Anwendung ist ab dem 1. Februar 2023 obligatorisch.

Die Version 9 des BRCGS Food ist verfügbar und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
 
Datum des Inkrafttretens:
Alle BRCGS Food Audits ab dem 1. Februar 2023 müssen nach der Version 9 durchgeführt werden

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

•  Auditprotokoll: neue Option mit "Blended" Audit

•  Kultur der Lebensmittelsicherheit, strengerer und detaillierterer Ansatz und Anforderungen

•  Verbesserte Kontrolle von ausgelagerten Tätigkeiten

•  Neue Anforderungen für Lebensmittelbetrug und Lebensmittelschutz

•  Neue Anforderungen an die Personalschulung

•  Neuer Abschnitt für Standorte mit primären Verarbeitungstätigkeiten

•  Geringfügige Änderungen an mehreren Anforderungen, die vor dem Audit angepasst werden müssen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Schulungsprogramm

Unser Schulungspartner "Progress Excellence" organisiert auch ganztägige Workshops zu diesem Thema

Informationen zur Version 7 der IFS Food

ProCert hat seine Kunden über die wichtigsten Änderungen, die sie betreffen, informiert. Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung der behandelten Punkte.

1. Die neue IFS Food V7-Doktrin gilt ab September 2021

Ende Juni veröffentlichte IFS eine neue Food-Doktrin, die ab September 2021 gültig ist. ProCert hat seine Kunden über die wichtigsten Punkte informiert.

2. Meldepflicht von Vorfällen, Registrierung im IFS Portal (neu)

Unternehmen müssen ihre Zertifizierungsstelle innerhalb von drei Arbeitstagen über Änderungen informieren, die sich auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirken können, die Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen. Neu müssen diese Meldungen inhaltlich auch im IFS Portal hinterlegt werden.

3. Angepasster Leitfaden zur Zusammenarbeit (Version 6)

ProCert hat seinen Leitfaden in verschiedenen Punkten angepasst. Es wurde auch ein Kapitel zum Thema Vorfälle eingefügt.

4. IFS Integritätsprogramm – mit sehr kurzfristig angekündigten Checks

Zur Erinnerung: IFS kann jederzeit bei Unternehmen ein Assessment durchführen oder sie anderweitig auffordern, mit ihnen zusammen zu arbeiten, um z.B. eine Reklamation eines Einzelhändlers zu bearbeiten. So führt IFS jährlich bei allen Zertifizierungsstellen bei mindestens 1 % der auditierten Betriebe solche Checks durch.

5. Erste IFS Food V7 Assessments &Vorbereitungsformulare

ProCert hat zwei Formulare erstellt, welche seine Kunden vor Ihrem ersten IFS Food Version 7 Assessment vervollständigen können, damit der Auditor den ersten IFS Assessmentbericht nach Version 7 zügig und fehlerfreierstellen kann.

6. Head Office und zentrale Funktionen

Assessments von zentralen Funktionen sind auch mit bestimmten Risiken für Unternehmen verbunden. Auszug aus IFS Food V7: «Wenn während des IFS Assessments des Hauptsitzes / der zentralen Verwaltung eine schwerwiegende Nichtkonformität festgestellt wird, sind auch alle bewerteten Produktionsstandorte betroffen und die Zertifikate dieser Produktionsstandorte werden suspendiert».

7. Nicht angekündigte Assessments

Ab 2021 muss jedes dritte Assessment nicht angekündigt durchgeführt werden, gemäss den Anforderungen des GFSI. Das heisst, bis 2023 hat ProCert Zeit, diese Anforderung umzusetzen. 

8. Datenaktualisierung im IFS Portal

Die Stammdaten eines Unternehmens können nur die Zertifizierungsstellen bearbeiten und aktualisieren. Deshalb sind sie darauf angewiesen, dass Unternehmen sie unmittelbar informieren, wenn sich etwas in der Rechtsform, der Adresse, der Telefonnummern und der IFS Kontaktperson und des Notfallkontakts ändert.

9. Neue IFS Registrierungsgebühren für Uploads ab dem 1. Januar 2022

IFS hat per Mitte Juli 2021 informiert, dass die Gebühren ab dem 1. Januar 2022 wie folgt angehoben werden. Die Gebühr für alle Hauptstandards (Food, Broker, Logistics, HPC, PAC Secure, Wholesale/Cash & Carry) wird von Euro 300.-/CHF 340.- auf Euro 350.-/CHF 380.-angehoben.

10. Zur Erinnerung: ProCert Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur

Ende März hat ProCert ein Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur veröffentlicht. Dieses Werkzeug im Word Format kann auf der ProCert Website unter Downloads kostenlos heruntergeladen werden.

ProCert-Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur

Die Anforderung einer Lebensmittelsicherheitskultur ist neu eine gesetzliche Anforderung in der EU. Seit dem 24. März ist die EU Verordnung (EU) 2021/382 vom 3. März 2021 in Kraft, welche Anforderungen im Bereich der Kultur der Lebensmittelsicherheit integriert.

Die Direktion ProCert hat ein Werkzeug auf der Grundlage einer Selbstbewertung mit 12 zentralen Fragen erstellt, welches Unternehmen kostenlos anwenden können. Mit diesen Fragen, unterstützt durch konkrete Umsetzungsbeispiele und mögliche Auswirkungen bei unzureichender Implementierung, erhalten Unternehmen schnell einen Überblick über die Situation in ihrer Organisation.

Der Zweck dieser Selbstbewertung ist es, Unternehmen dazu zu bringen, über das Thema der Implementierung einer effektiven Lebensmittelsicherheitskultur nachzudenken.

Dieses Werkzeug kann auf der ProCert Website unter Downloads heruntergeladen werden. Es beinhaltet auch eine Vielzahl von Fragen und Antworten, welche auch auf der ProCert Website unter der neuen Rubrik FAQ, Lebensmittelsicherheitskultur veröffentlicht sind.

Veröffentlichung von IFS Food V7

IFS – International Featured Standards hat den neuen IFS Food Version 7 veröffentlicht.

Der IFS Food ist ein weltweit anerkannter Standard zur Bewertung von Lebensmittelherstellern hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit sowie der Qualität der Verfahren und Produkte.

Die neue Version dieses Standards gibt mehr Klarheit darüber, was von Auditoren erwartet wird, wenn sie ein IFS Assessment durchführen. Die Anforderungen haben jetzt einen präskriptiven Charakter, und die neue Struktur macht es einfacher, mit dem Standard zu arbeiten. Der Fokus ist stärker auf die Bewertung vor Ort und weniger auf die Dokumentation gerichtet. Zudem wurde bei der Erstellung die an die GFSI Benchmarkanforderungen Version 2020.1, FSMA und EU-Vorschriften angepasste Assessmentcheckliste bei der Erstellung berücksichtigt.

Um mehr zu erfahren besuchen Sie bitte unsere FAQ- und Ausbildungsseiten.

Neue BRCGS-Registrierungsgebühren

Bestimmte BRCGS-Registrierungsgebühren werden ab dem 1. August 2020 geändert.

Diese Änderung betrifft insbesondere den Tarif des Dienstleistungspakets für die Basisprogramme (Food Safety, Packaging Materials, Agents & Brokers, Storage & Distribution und Retail), dessen Gebühr ab dem 1. August 2020 von 590 EUR auf 640 EUR / CHF 590 auf 680 CHF erhöht wird.

Die Gebühr für die Zertifikatsverlängerungvon bis zu 6 Monaten wird ab dem 1. August 2020 auf 320 EUR/CHF 340 erhöht.

BRCGS-Produktzertifizierungsprogramme

Das BRCGS hat zwei Produktzertifizierungsprogramme veröffentlicht:

  • Gluten Free Certification Program
  • Plant-Based Global Standard

Diese Programme stehen allen lebensmittelverarbeitenden Unternehmen offen und erlauben die Verwendung spezifischer Logos auf der Verpackung der zertifizierter Produkte.

Die Einzelheiten dieser Programme finden Sie unter https://www.brcgs.com/brcgs/gluten-free-certification-program/ und https://www.brcgs.com/brcgs/plant-based-global-standard/.

Wenn Sie interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner oder den BRC Verantwortlichen.

News zu FSSC 22000 Food, Packaging, Feed, Transport & Storage

Obligatorische Umfrage und neue Handhabung der Korrekturen

Obligatorische Umfrage

FSSC fordert die zertifizierten Unternehmen auf, ihren Status in Bezug auf die Auswirkungen der Pandemie abzuklären. ProCert hat dazu einen Fragebogen erstellt, welcher allen Kunden zugestellt wurde. Dieser Fragebogen muss nicht für Kunden mit offiziellen Anträgen auf Auditverschiebung oder Zertifikatsverlängerung ausgefüllt werden.

ProCert wird über das FSSC Portal über den Status seiner Kunden vor dem 1. Juli 2020 informieren.

Neue Handhabung der Korrekturen im Rahmen von geringfügigen Nichtkonformitäten für Audits ab dem 1. Juni 2020

FSSC hat entschieden, dass für alle Audits ab dem 1. Juni die Korrekturen neu innerhalb von 28 anstelle von 90 Tagen nach dem letzten Audittag umgesetzt werden. In diesen 28 Tagen muss ProCert auch die Implementierung mit vorgelegten Nachweisen vornehmen.

Der Korrekturmassnahmenplan muss neu auch innert dieser 28 Tage erstellt und durch ProCert validiert und freigegeben werden.

Eine Nichteinhaltung dieser Frist von 28 Tagen führt zu einer Suspendierung des Zertifikats (Stand heute).

Das ProCert Portal wird am 2. Juni einen Release erfahren und diese Anpassung integrieren.

Der ProCert Leitfaden zur Zusammenarbeit für den Bereich Lebensmittelsicherheits-Managementsysteme wurde entsprechend angepasst.

Das Fernaudit als echte Alternative

Als Folge der aktuellen Krise mit dem Coronavirus sind die direkten Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und die Durchführung von Audits vor Ort erweisen sich als schwierig oder gar unmöglich. Da bieten sich Fernaudits als die Lösung an.

Eine rasche Rückkehr zur Normalität ist nicht zu erwarten. Eine Vielzahl von Audits werden verschoben oder annulliert. Das muss nicht sein: es können Fernaudits durchgeführt werden. 

Für alle Standards möglich?

Alle Standards erlauben diesen Weg, ausser IFS, BRC GS Food und FSSC 22000.

Wie geht das konkret?

ProCert hat die Organisation und Durchführung von Fernaudits im Leitfaden zur Zusammenarbeit und weiteren Weisungen festgehalten. Der Leitfaden zur Zusammenarbeit steht allen Kunden im Bereich Managementsysteme im ProCert Portal zur Verfügung. 


ProCert bietet für Kunden kostenlose Infowebinare an (siehe Webinare

Für weiterführende Informationen stehen den Kunden die Kontaktpersonen, die Programmleiter und die Martkdirektoren von ProCert zur Verfügung.

Veröffentlichung von IFS Food V7 verschoben

Die Möglichkeit für Zertifizierungsstellen, sich nach dem IFS Food akkreditieren zu lassen, besteht seit der ersten Veröffentlichung des IFS Food Standards im Jahr 2002. Die Akkreditierung ist ein wesentlicher Teil der Sicherstellung der Integrität der IFS Standards, welche die Zertifizierungsstellen dann durch die Qualität ihrer eigenen Zertifizierungstätigkeiten nachweisen.

Mit der Etablierung eines einheitlichen europäischen Verfahrens, das eine Programmbewertung (EA 1/22) durch das Europäische Akkreditierungsforum (EA) erfordert, ist der IFS nun formell verpflichtet, dieses Verfahren einzuhalten und sich einer Programmbewertung für den IFS Food Version 7 zu unterziehen.

Dies hat jedoch zur Folge, dass die IFS Food Version 7 erst nach erfolgreicher Evaluierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) veröffentlicht wird.

Aus diesem Grund wurde die Veröffentlichung der IFS Food Version 7 frühestens auf Sommer 2020 verschoben. Sie tritt ein Jahr nach der Veröffentlichung für die Zertifizierung in Kraft.

FSSC Version 5 - Zusätzliche Anforderungen

FSSC hat zusätzliche Anforderungen zu ISO 22000:2018 genehmigt und bearbeitet, die mit dem V5-Protokoll obligatorisch sind.

Für die Kategorien (C, D, I, G und K) der Lebensmittelkette

Genehmigung von Lieferanten im Notfall

Zusätzlich zur Anforderung 7.1.6 "Steuerung von extern bereitgestellten Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen" der ISO 22000:2018 muss die Organisation über ein Verfahren für die Beschaffung in Notfallsituationen verfügen, um sicherzustellen, dass die Produkte immer den spezifizierten Anforderungen entsprechen und dass der Lieferant bewertet wurde.

Interpretation: Beispiele für Notfallsituationen sind die Unterbrechung der Versorgung eines Lieferanten mit einem Rohstoff, wobei die Organisation in diesem Fall von einem anderen Lieferanten beschaffen muss, der nicht nach den Standardverfahren genehmigt wurde.

Das Notfallbeschaffungsverfahren muss in der Lage sein, das Risiko einer solchen Beschaffungzu bewerten und angemessene Beherrschungsmaßnahmen vorzuschlagen, um dieses Risiko zu mindern. Solche Maßnahmen können u.a. folgendes umfassen, sind aber nicht beschränkt auf

  • Vertiefte Wareneingangsprüfungen Einfordern von detaillierteren Analyseberichte
  • Durchführung von Probenahmen für weitere Analysen
  • Anwendung von detaillierten und formell akzeptierten   Spezifikationen
  • Einfordern des Nachweises der Zertifizierung durch eine Drittstelle

Für die Kategorie I (Verpackungen) der Lebensmittelkette

Zusätzlich zur Anforderung 8.5.1.3 "Eigenschaften der Endprodukte“ der ISO 22000:2018 muss die Organisation spezifische Anforderungen identifizieren, wenn die Verpackung verwendet wird, um dem Lebensmittel eine funktionelle Wirkung zu verleihen (z.B. Verlängerung der Haltbarkeit des Produkts).

Für die Unterkategorie CI - Verarbeitung verderblicher Lebensmittel tierischen Ursprungs

Versorgung mit Tieren, Fisch und Meeresfrüchten

Zusätzlich zur Anforderung 9.2 der ISO/TS 22002-1:2009 muss die Organisation eine Richtlinie für die Lieferung von Tieren, Fisch und Meeresfrüchten festlegen, die der Kontrolle verbotener Substanzen wie Pharmazeutika, Tierarzneimitteln, Schwermetallen und Pestiziden unterliegen.

Inspektion von Tieren

Zusätzlich zur Anforderung 10.1 der ISO/TS 22002-1:2009 muss die Organisation besondere Anforderungen an die Inspektion während der Unterbringung im Stall und/oder Ausweidung der Schlachtkörper haben, um sicherzustellen, dass die Tiere für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Zeit und Temperatur nach der Schlachtung

Zusätzlich zur Anforderung 16.2 der ISO/TS 22002-1:2009 muss die Organisation über spezifische Anforderungen verfügen, welche die Zeit nach der Schlachtung und die Temperatur in Bezug auf das Kühlen oder Einfrieren der Produkte definieren.

FSSC 22000 Version 5 - Wichtige Änderungen

Mit der neuen Version 5 von FSSC 22000 gibt es einige wichtige Änderungen. Wir fassen Ihnen die wichtigsten Punkte hier zusammen.

Zwingende Frist von 90 Tagen für Korrekturen

Neu müssen die Korrekturen zwingend innert 90 Tagen nach dem Audit abgearbeitet sein. Die Nachweise dazu müssen ins ProCert Portal hochgeladen werden. Bei einer Nichteinhaltung dieser Frist sind wir gemäss FSSC angehalten, das Zertifikat zu suspendieren.

Verfahren bei kritischen und schwerwiegenden Nicht-konformitäten

  • Bei einer bestätigten kritischen Nicht-Konformität muss das Zertifikat umgehend für maximal 6 Monate suspendiert werden. Ein Nachaudit ist zwingend zu planen.
  • Bei schwerwiegenden Nicht-Konformitäten müssen die Korrekturmassnahmen innert 28 Tagen umgesetzt sein, mit einem möglichen Audit vor Ort. Falls diese Frist von maximal 28 Tagen nicht eingehalten wird, muss das Zertifikat suspendiert werden.

Neue Anforderungen mit ISO 22000:2018 zur Thematik interessierte Kreise

Bei Interpretationsprobleme zur neuen ISO 22000:2018: wir haben für unsere Kunden einige Beispiele zur Thematik der interessierten Kreise in das ProCert Portal hochgeladen.

Informationspflicht innert 3 Arbeitstagen

Die Kunden haben uns über alle Änderungen in Ihrer Organisation zu informieren. In der Vergangenheit waren dies nur Punkte im Zusammenhang mit der Lebensmittelsicherheit.

Entwicklungen im Zusammenhang mit dem BRC Global Standard Food

Interpretation der Anforderung 1.1.2

Die Anforderung 1.1.2 verlangt die Definition und Aufrechterhaltung eines klaren Plans für die Entwicklung und kontinuierliche Verbesserung der Lebensmittelsicherheits- und Qualitätskultur, der Folgendes umfassen muss:

  • Klare und detaillierte Aktivitäten, die umgesetzt werden sollen.
  • Einbezug aller Dienstleistungen oder Funktionen des Standorts, die Auswirkungen auf die Produktsicherheit und -qualität haben.
  • Ein Aktionsplan, der festlegt, wie die Maßnahmen durchgeführt und/oder abgeschlossen werden.
  • Die Überwachung dieser Tätigkeiten, soweit sie eingerichtet sind, der Einbezug der betroffenen Personen.
  • Die Fristen für die Durchführung dieser Tätigkeiten
  • Die Überprüfung der Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen.

Wenn der Standort während des BRC GS V8-Audits diese Anforderung nicht erfüllt, sollte die festgestellte Abweichung klassifiziert werden als:

- Schwerwiegende Nichtkonformität: wenn es keinen formalen Plan für Produktsicherheit und -qualität gibt. Ein Plan ist mehr als eine Verpflichtung oder Absichtserklärung, es ist ein Dokument, das die oben beschriebenen Punkte enthält.

- Geringfügige Nichtkonformität: wenn es einen dokumentierten Plan gibt, aber:

  • In einer nicht ausreichenden Qualität (nicht detailliert genug, ohne Fristen oder ohne klaren Aktionsplan)
  • Er umfasst nicht alle Aktivitäten (Leistungen, Funktionen) des Standorts.
  • Er ist nicht vollständig implementiert (einige Aktivitäten sind nicht implementiert oder entsprechen nicht dem geplanten Zeitplan).
  • Die Überprüfung der Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen fehlt.

Die Anforderung 1.1.2 verlangt, dass die Standorte die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen überprüfen. Da die Umsetzung dieser Anforderung im Februar 2019 begann, ist es möglich, dass die Wirksamkeitsprüfung nicht im ersten Jahr der Zertifizierung nach Version 8 durchgeführt werden kann, so dass die Nichtumsetzung dieser Anforderung erst dann als Nichtkonformität gilt, wenn der Standort das zweite Audit nach Version 8 durchführen wird.

Korrekturen, Ursachenanalysen und Korrekturmaßnahmen, die sich aus den oben genannten Nichtkonformitäten ergeben, werden in Übereinstimmung mit Kapitel 2.3 des BRC GS Food-Protokolls gelenkt.

Neue Berechnung der Auditdauer

Ab dem 1. April 2020 muss die Dauer der Vor-Ort-Audits mit der neuen Version des Rechners übereinstimmen. Für Audits, für welche heute bereits ein Vertrag besteht für das Jahr 2020, gilt diese Regel ab dem 1. Januar 2021. Da die meisten ProCert-Kunden bereits einen Vertrag unterzeichnet haben, wird er grundsätzlich für 2021 angepasst.

Was sind die wichtigsten Änderungen?

  • Die Dauer des Audits vor Ort wird im Durchschnitt um 2 Stunden pro Standort und Jahr verlängert.
  • Wenn das Unternehmen über Produktionsbereiche mit Hochrisiko, High-Care und High-Care bei Umgebungstemperatur verfügt, muss die Dauer für jeden Bereichstyp um 2 Stunden erhöht werden.
  • Wenn das Unternehmen Handelsprodukte integriert, müssen 1 bis 2 Stunden hinzugefügt werden.

Die Regeln für Zusatzmodule bleiben unverändert.

Der BRC Globale Standard für Lebensmittelsicherheit ist publiziert!

Die Version 8 des BRC Globaler Standard für Lebensmittelsicherheit ist jetzt verfügbar. Die Anwendung ist ab dem 1. Februar 2019 obligatorisch.

Die neue Version beinhaltet etliche Änderungen, unter anderem mit zwei neuen Kapiteln: Kapitel 8, in dem alle Anforderungen für High-Care und High Risk Zonen zusammengefasst sind, und Kapitel 9, welches das alte freiwillige Modul Handelsprodukte (Traded Good) beinhaltet. Diese Anforderungen sind nun obligatorisch.

Der Standard bringt Dutzende neuer Anforderungen mit sich, aber auch Kapitel, die eingehender behandelt werden, wie das erste Kapitel über die Verpflichtung der Geschäftsführung, das mit 3 neuen Anforderungen ergänzt wurde. Und 7 geänderte Anforderungen, um den Begriff der Kultur für Lebensmittelsicherheit einzuführen.

Andere Kapitel, wie z. B. die Zulassung von Lieferanten (Kap.3.5), bereits in Version 7 ausführlich beschrieben, wurde überarbeitet, um weitere Erläuterungen zu Leistungsüberprüfungen zu geben.

Sie können den Standard hier herunterladen.

Wir stellen Ihnen unter Downloads die neue BRC-Checkliste zur Verfügung.

ProCert bietet Ihnen ein Webinar an, um diese Änderungen besser zu verstehen und Sie auf das erste Audit auf diese neue Version 8 vorzubereiten.

Neue BRC Gebühr und Inkraftsetzung der neuen Version 8

BRC erhöht die Gebühren und das Datum der Inkraftsetzung der neuen Version 8 ist bekannt.

BRC wird über ihr Portal neue Dienstleistungen anbieten, um die Lebensmittelkette noch besser zu beherrschen. Die Details dazu sind noch nicht bekannt.

Aus diesem Grund wird die BRC-Gebührfür alle Audits ab dem 1. August 2018, also vor der Inkraftsetzung von Version 8, von 300 GBP auf 450 GBP (510 EUR, 610 CHF) erhöht.

Die Gebühren für die zusätzlichen Module wurden auf 100 GBP (115 EUR, 135 CHF) angeglichen (ASDA, FSMA, etc.), mit Ausnahme des Moduls "Food Safety Culture Excellence v2".  Die ASDA Gebühr ist noch nicht definitiv bestätigt.

Die neue Version wird ab dem 1. Februar 2019 inkraft gesetzt warden (und nicht auf den 1. Januar 2019 wie im Kundennewsletter kommuniziert).

Neuigkeiten zu BRC Food Version 8

Entwurf zur Version 8 verfügbar.

BRC Food wird derzeit revidiert, wobei die Veröffentlichung der Version 8 für August 2018 geplant ist. Diese neue Version wird für alle BRC-Audits ab Februar 2019 gelten.

Der aktuelle Entwurf der Version 8 kann hier heruntergeladen werden (siehe Informationen zu Standards).

Die wichtigsten zu erwartenden Änderungen sind nachfolgend zusammengefasst:

  • Einführung eines neuen Ansatzes der „Lebensmittelsicherheits-Kultur“ im ersten Kapitel bezüglich des Managements und des Engagements der obersten Leitung mit Anforderungen für die Einrichtung einer Strategie, für die Entwicklung und Verbesserung der Unternehmenskultur für die Lebensmittelsicherheit, beispielsweise mit einem internen Kommunikationssystem für die Rückmeldung von Informationen aus dem Betrieb an das Management.
  • Anpassung bestimmter Fachausdrücke des HACCP-Systems zur Gewährleistung der Konformität mit internationalen Gesetzesvorgaben, wie z.B. FSMA.
  • Überprüfung der Anforderungen bezüglich der Food Defense bezogen auf die Analyse der internen und externen Risiken (Bedrohung).
  • Ein anspruchsvollerer Ansatz bei der Lenkung der ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse, wie z.B. die Pflicht einer GFSI anerkannten Zertifizierung für alle Unterauftragnehmer.
  • Ausführlichere Anforderungen an die Überwachung des Produktionsumfeldes von Risikoprodukten, mit Details zu Probenahme, Häufigkeit, Methoden, Zielsetzungen für Analysen von pathogenen Mikroorganismen und Veränderungen.
  • Einführung von Pet Food in den Geltungsberieich des BRC Standards.
  • Zusammenfassung der aktuellen Anforderungen an die Bereiche “High risk“  und “High care“, welche im Prinzip unverändert bleiben, in einem neuen Kapitel (Kapitel 8).
  • Das zur Zeit freiwillige Modul „Handelsprodukte“ wird in einem neuen Kapitel 9 Teil der BRC Food Anforderungen.
  • Das Löschen der Option 2 des nicht angekündigten Audits Es wird also nur noch zwei frei wählbare Optionen geben: das angekündigte oder das gänzlich unangekündigte Audit.

Wie weiter? 

Ab Herbst 2018 werden interaktive Seminare angeboten.

IFS Food Version 6.1 verfügbar

Die IFS Food Version 6.1 wurde nun publiziert.

Version 6.1 oder Version 7 ?

Die Version 7 des IFS Food Standards war für 2018 angekündigt. Diese neue Version sollte insbesondere den Standard mit den GFSI-Anforderungen in Bezug auf die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud) in Einklang bringen. Da dies vor dem 30. November 2017 geschehen muss, wurde am 30. November eine Version 6.1 publiziert. Die Version 7 wird nicht vor Ende 2018 publiziert werden.

Die Version 6.1 findet sich hier (unter Informationen zu Standards).

Was sind die Neuigkeiten mit Version 6.1 ? 

Diese neue Version fasst die neuesten Entwicklungen zusammen, welche bereits gültig sind, sowie einige neue Elemente.

Teil 1:

  • Aktualisierung des Protokolls „Integrity Program“
  • Einbindung des Protokolls des „unangekündigten Audits“
  • Aktualisierung und Integration der Doktrin (Juli 2017)

Teil 2:

  • 20.3: Neuformulierung der Anforderung
  • 2.1 (neu) : Anforderungen für die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud): Bewertung der Schwachstellen des „Food Fraud“, Vorgehen zur Reduktion der Schwachstellen, Überprüfung der Bewertung mindestens einmal pro Jahr und Vorgehen zur Bewertung und Reduktion im Falle von erhöhten Risiken

Teil 5:

  • Einbindung des Protokolls des unangekündigten Audits

Umsetzung ab wann?

Die Version 6.1 wird für alle Audits ab dem 1. Juli 2018 gültig sein.

Wie weiter?

Im 2018 wird ein interaktives Seminar zum Thema Food Fraud im Blended Learning Format (internetbasiertes Lernen) angeboten.

Nach der Publikation der Version 7 werden interaktive Seminare angeboten.

Neues zu FSSC 22000 Version 4

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Standard  FSSC V4 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns.

Wir werden im August ergänzend erste online Meetings für den Austausch mit Ihnen anbieten. Dort werden Sie die Möglichkeit haben im Gremium Fragen zu stellen oder Diskussionen zu führen. Wir informieren Sie aktiv und über unsere Homepage bezüglich der vorgesehenen Termine.

Christian Schwob / José-Michel Perez
Marktdirektoren Lebensmittel-Managementsysteme Schweiz
/

Entwicklung des Protokolls FSSC 22000 - die wichtigsten Änderungen

Anlässlich der Jahrestagung der FSSC Foundation vom 26. und 27. September in Amsterdam wurden einige Neuigkeiten für die Version 4 angekündig.

Dies folgenden Neuigkeiten wurden angekündigt:

  • Die Einführung von nicht angekündigten Audits im Zertifizierungszyklus: Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht angekündigte Überwachungsaudits durchgeführt werden.
  • Es werden neue Anforderungen in Bezug auf den Kampf gegen Betrug und böswillige Handlungen angewendet. ProCert wird zu diesen Themen Schulungen anbieten.
  • Die Auditoren werden strengeren   Regeln zur Qualifizierung unterzogen und die Auditoren müssen neu Prüfungen ablegen. 
  • Ein neues Berichtformat wird von   allen Zertifizierungsstellen angewendet werden, welches eine erhöhte Transparenz und eine bessere Nutzung der Daten ermöglichen wird.
  • Es wird neu kritische   Nicht-Konformitäten geben, zusätzlich zu den geringfügigen und schwerwiegenden Nicht-Konformitäten. Die Bemerkungen (oder Verbesserungsvorschläge) werden nicht mehr zur Anwendung kommen.

Ihre Kontaktperson

Christian Schwob


Nicht angekündigtes IFS Food Version 6 Audit

Ein nicht angekündigtes IFS Food Audit kann neu anstelle eines regulären IFS Food Audit durchgeführt werden

IFS hat neu die Option eines vollständig nicht angekündigten Audits eingeführt. Es handelt sich dabei um ein vollständiges Audit im Betrieb in einem Durchgang, im Vergleich zu BRC, welcher zwei Optionen vorschlägt.

Dieses Programm wird ab 1. Oktober 2016 gestartet. Das Protokoll dazu findet sich im IFS Portal.

Dieses Programm wird das Programm Food Check ablösen.

BRC Integritätsprogramm wird umgesetzt

BRC führt unangekündigte und angekündigte Kontrollaudits durch

Tous les dispositifs reconnus par la GFSI sont tenus de mettre en place des programmes d’intégrités pour assurer l’application correcte du dispositif.

BRC a mis en place des procédures spécifiques. Les clients certifiés BRC sont obligés d’accepter et de collaborer lors de ces audits. BRC vient de mettre en œuvre ce programme aussi auprès des clients BRC de ProCert.

Les sites certifiés BRC sont susceptibles d'avoir un audit annoncé ou un audit non annoncé de la part du BRC dans le cadre de leur programme d'intégrité.

L'objectif de ces audits d’un jour sur site est de vérifier que les sites respectent bien les exigences du BRC toute l'année, mais aussi de vérifier que le rapport émis par l'organisme certificateur correspond bien à la réalité du site. Ces audits sont réalisés par un auditeur du BRC, avec la présence souhaitée d'un représentant/auditeur de ProCert. 

BRC utilise plusieurs critères pour choisir un site :

  • réclamations
  • revue de la performance du certificateur et des auditeurs       
  • catégorie de produits avec des produits à risque comme les catégories 6, 7, 8, 10 et 11       
  • des sites avec 0 non-conformité ou des sites ayant régulièrement plus de 10 non-conformités ou un nombre excessif de non-conformités.

BRC décide s’ils vont conduire un audit annoncé ou non annoncé.

Les non-conformités éventuelles doivent être traitées par le client dans les 28 jours. Mais le certificat BRC ne sera pas revu. En cas de situations touchant la sécurité agro-alimentaire, BRC et ProCert décideront ensemble s’il faut suspendre le certificat et prévoir un nouvel audit.

Voici en bref les spécificités de ces types d’audit : 

Audit non annoncé

L'audit non annoncé est généralement réalisé dans une période de 3 mois après l'audit de certification. Il se peut que BRC annonce l’audit 48 h avant l’audit, mais ce n’est pas la règle.ProCert sera informé par BRC pour participer à un audit non annoncé. ProCert n’est pas autorisé à communiquer avec le site sélectionné par BRC ! Donc il se peut qu’un auditeur BRC se présente un jour à la porte d’un client ProCert en accompagnement d’un représentant ProCert !

Cet audit est planifié sur une journée en commençant par une inspection (3 à 4 heures) des locaux et lignes de fabrication, ensuite par une revue de l'HACCP, traçabilité, audits internes, fournisseurs, etc..

Audit annoncé

Le client et ProCert seront informés par BRC. La date proposée par BRC pour l’audit annoncé peut être repoussé de 7 jours au maximum. Un plan d’audit sera établi par BRC.  ProCert participera si possible à un audit annoncé. Ceci est souhaité par BRC.

Contact pour plus d'informations: Ismail SaadiMarie-Laure Pouteau